Nächster Halt: Brüssel?

SPÖ-Bundesrätin Doris Hahn und EU-Spitzenkandidat Günther Sidl.
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TULLN. Der Landtagsabgeordnete und Spitzenkandidat der SPÖ Günther Sidl spricht klare Worte zu seinem Wahlprogramm, das vor allem auf Sozial- und Umweltgedanken baut. Sidl betont, dass ihm eine starke Vernetzung innerhalb der verschiedensten Fraktionen des EU-Parlaments, aber auch der ständige Kontakt mit den Mitarbeitern in Niederösterreich wichtig ist.
Er möchte dafür eintreten, dass Konzerne künftig in der EU ihre Steuern zahlen müssen - momentan gehen der EU mehr als 1000 Milliaren Euro jährlich dadurch verloren. Geld, dass laut Sidl besser in Beschäftigungsprogramme gegen Jugendarbeitslosigkeit und Infrastruktur gesteckt werden könnte als in die Taschen der Großkonzerne.
Vehement tritt er gegen die Privatisierung von Wasser ein, als auch dass Glyphosat und andere tödliche Gifte künftig nicht mehr verwendet werden dürfen. Auf die Frage wie das ständige Pendeln mit dem Flugzeug nach Brüssel mit dem Klimaschutz zu vereinbaren ist, antwortet Sidl: "Wir werden verstärkt den Zug nutzen."

SPÖ-Bundesrätin Doris Hahn und EU-Spitzenkandidat Günther Sidl.
SPÖ-Spitzenkandidat Günther Sidl.
Autor:

Victoria Breitsprecher aus Klosterneuburg

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