Grüne Oase
Nun doch Einigkeit bei der Neugestaltung des Nibelungenplatztes

Nach Wochen der Diskussion herrscht nun Einigkeit.
  • Nach Wochen der Diskussion herrscht nun Einigkeit.
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Ein umfassender Bürgerbeteiligungsprozess mit Volksbefragung führt nun zum grünen Platz im Zentrum.

TULLN. Die TVP holte die Opposition nun doch noch ins Boot und es herrscht Einigkeit bei der Umgestaltung des Nibelungenplatzes.
In der Sitzung wurde die Zukunft des Platzes behandelt – mit dem Ergebnis, dass sich alle im Gemeinderat vertretenen Parteien für einen gemeinsamen Prozess entschieden haben, in dem zunächst verschiedene Gestaltungsvarianten für den Platz erarbeitet werden. Nun geht es daran den Beschluss umzusetzen. Wie das passieren kann, erklärte Raumplanerin Daniela Allmeier, die in einer Präsentation den Prozess erklärte.

"Ich war überrascht, dass so ein zentraler Ort in der Stadt hauptsächlich als Parkplatz genutzt wird",

erzählt Allmeier bei ihrer Präsentation. Denn der Platz verkauft sich unter dem Wert.
Nun stehen vier Phasen bis zum Ende des Jahres auf dem Programm, das in einer Volksbefragung gipfelt. "Zuerst müssen wir einmal die Rahmenbedingungen klären", führt die Raumplanerin näher aus.

Bürgernaher Prozess

Die Tullner sollen von Beginn an in den Prozess eingebunden sein. Es soll geklärt werden, was geht. Ein Online-Dialog soll da auch die einzelnen Inputs liefern. "Wahrscheinlich gibt es hier eine hohe Beteiligung", ist Allmeier zuversichtlich, denn schließlich geht es hier um einiges. Im Fokus stehen auch jene Parkplätze, die durch die Neugestaltung wegfallen würden. Es sollen zwei bis fünf Varianten erarbeitet werden.
Eine Perspektivenwerkstatt klärt dann die Frage, welche Varianten dann auch wirklich funktionieren könnten. Im nächsten Schritt wird über die einzelnen diskutiert und gegen Ende des Jahres die Bevölkerung befragt.
Wirklich zur Abstimmung kommen dann aller Voraussicht nach maximal drei dieser Varianten. Die Opposition zeigt sich erfreut, dass ihr Vorschlag in Betracht gezogen wird.

"Dank des Drucks der Opposition wurde auch eine Variante, die nur 1 Million Euro kostet, in Betracht gezogen",

hebt Andreas Bors (FPÖ) hervor, der dann auch in der Diskussion seine Zustimmung zusagte. „Mir war es besonders wichtig, dass es ausreichende Zeit für eine Grundlagenerarbeitung, für fachliche Beratung durch Experten sowie für einen breiten Bürgerbeteiligungsprozess gibt. Der durch die Unterschriftenaktion der Opposition ursprünglich angestrebte rasche Termin für eine Volksbefragung hätte so einen Planungsprozess nicht zugelassen. Ich bin sehr froh, dass wir uns mit der Opposition nun auf einen konstruktiven Weg einigen konnten, das ist einer Erfolg für die gesamte Tullner Gemeindepolitik, sagt Bürgermeister Eisenschenk.

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