Schwarz und Grün in Zeiselmauer
Pircher ist Bürgermeister, Prewein Vize

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Martin Pircher wurde mit 11 von 21 Stimmen zum Bürgermeister, Barbara Prewein mit 11 von 21 Stimmen zur Vizebürgermeisterin gewählt.

ZEISELMAUER-WOLFPASSING. Schwarz-grün auf Bundesebene, schwarz-grün in St. Andrä-Wördern und seit heute, 2. April, regiert auch in Zeiselmauer-Wolfpassing Schwarz-Grün. Martin Pircher, ÖVP,  wurde mit elf von 21 Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Auf Regina Blondiau-Köllner von der SPÖ entfielen zehn. Sie hatte die Gemeinde nach dem überraschenden Ableben von VP-Bürgermeister Walter Grosser geführt.

Pirchers Worte, nachdem er den Vorsitz der Gemeinderatssitzung von Michael Schmid (ÖVP) übernahm:

"Ich bedanke mich für das Vertrauen bei jenen, die für mich gestimmt haben. Und für jene, wo es noch nicht gereicht hat – daran arbeite ich",

so der frisch gebackene Bürgermeister, der zudem erklärt, dass er zur Zusammenarbeit einlädt.
Für insgesamt sechs geschäftsführende Gemeinderäte stimmten die ÖVP und die Grünen und konnten dies auch durchbringen. Die SPÖ und die Liste Roch waren für fünf geschäftführende Gemeinderäte.

Bürgermeister Pircher und Vize Prewein mit den geschäftsführenden Gemeinderäten.
  • Bürgermeister Pircher und Vize Prewein mit den geschäftsführenden Gemeinderäten.
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"Nehme die Wahl an"

Die Stimmen? Regina Blondiau-Köllner 19, Christine Noisternig 20, Erich Niedl 19 - alle SPÖ; Manfred Niedl 12, Paul Oitzl, 12 (beide ÖVP); Barbara Prewein 12 (Grüne).
Die Wahlvorschläge für die Vizebürgermeisterin lauteten von der SPÖ auf Regina Blondiau-Köllner, von den Grünen auf Barbara Prewein. Letztere konnte sich mit 11 von 21 Stimmen durchsetzen. "Gerne nehme ich die Wahl zur Vizebürgermeisterin an", sagte Prewein laut.

Last but not least wurden die Mitglieder des Prüfungsausschusses gewählt:
SPÖ: Sigrid Ebner-Schlosser: 19, Richard Schultheis: 20, Nora Ulrich 19
ÖVP: Herbert Janele 14
Grüne: Leo Gruber 15.

Blumen gab es von Christine Noisternig für Regina Blondiau Köllner.
  • Blumen gab es von Christine Noisternig für Regina Blondiau Köllner.
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Wählerwille wurde ignoriert

Wer sich jetzt fragt, wie es sein kann, dass der Wählerwille nicht umgesetzt wurde, der tut recht daran. Das Wahlergebnis der SPÖ lag bei 43,15 Prozent und damit bei einer Steigerung von 12,45 Prozent (siehe unten). "Ich kann diese Frage leider nicht beantworten und verstehe Menschen sehr gut, die durch solche politischen Machtspiele den Glauben an die Politik verlieren", so Blondiau-Köllner, der das Amt der Bürgeremisterin große Freude bereitet hat, wie sie betont. Und dafür erhielt sie von Christine Noisternig Blumen überreicht, die Gemeinderäte applaudierten. 

Gemeinderatswahl 2020:

ÖVP: 8 Mandate / 35,23 Proznt (-4,02)
SPÖ: 9 Mandate / 43,15 Prozent (+12,44)
GRÜNE:  3 Mandate
Liste E. Roch: 1 Mandat

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