Thema Arbeit
SPÖ-Frauen starten Dialogtour

Bundesrätin Doris Hahn macht zum Internationalen Frauentag auf die Dialogtour zum Thema Arbeit aufmerksam.
  • Bundesrätin Doris Hahn macht zum Internationalen Frauentag auf die Dialogtour zum Thema Arbeit aufmerksam.
  • Foto: SPÖ
  • hochgeladen von Katharina Gollner

Die Anforderungen im Arbeitsalltag nehmen zu, der Druck am Arbeitsmarkt steigt. Trotzdem sind gerade in Branchen, in denen viele Frauen beschäftigt sind, die Löhne niedrig. Das muss sich ändern. „Die Arbeit von Frauen muss in Zukunft mehr wert sein“, sagt Bundesrätin Doris Hahn.

BEZIRK TULLN (pa). Die SPÖ-Frauen stellen das Thema Arbeit dieses Jahr in den Mittelpunkt und starten am Internationalen Frauentag (8. März) mit einer großen Dialogtour in ganz Österreich. Bei Straßenaktionen und Veranstaltungen werden die wichtigsten frauenpolitischen Herausforderungen für die Zukunft erfragt. Die Ergebnisse daraus werden Mitte Mai präsentiert.

„Dass viele Frauen nicht oder nur schwer von ihrem Einkommen leben können, liegt auch an einer generellen Schieflage bei der Arbeitszeit“, gibt Hahn zu bedenken. Einerseits sind Überstunden und Mehrstunden – oft auch unbezahlt – an der Tagesordnung. Gleichzeitig sind viele Frauen aufgrund von Betreuungspflichten und fehlenden Ganztagsplätzen in Kindergärten und Schulen gezwungen Teilzeit zu arbeiten.

Weniger Einkommen

Noch immer verdienen Frauen rund 20 Prozent weniger und bekommen etwa halb so viel Pension wie Männer. Seit August 2019 werden Karenzzeiten gesetzlich bei Lohnvorrückungen angerechnet. Schätzungen gehen davon aus, dass sich die Lohnschere dadurch um drei Prozent verringern wird. Jetzt muss es rasch weitergehen.

Die SPÖ-Frauen fordern eine schrittweise Arbeitszeitverkürzung auf 30 Stunden pro Woche. „Mit einer kürzeren Vollzeitarbeit wäre ein Ganztagsjob für viele Frauen möglich. Und damit ein besseres Gehalt und eine höhere Pension“, so die Bundesrätin abschließend.

Forderungen der SPÖ

  • Kollektivvertraglicher Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei
  • Lohngesetz mit Strafen bei Unterbezahlung nach dem Vorbild Islands
  • Typische Frauenbranchen höher bewerten und besser bezahlen
  • Kürzere Vollzeitarbeit bei vollem Lohnausgleich
  • Leichterer Umstieg von Teilzeit auf Vollzeit
  • Rechtsanspruch auf einen ganztägigen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1.Lebensjahr
  • Ausbau der verschränkten Ganztagsschulen
Autor:

Katharina Gollner aus Tulln

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