NÖAAB-Bezirkstour
Teschl-Hofmeister über "Echtzeitprojekt Homeoffice und -schooling"

Sandra Kern, Ricarda Öllerer, Birgit Wallner, Christiane Teschl-Hofmeister, Leo Weinlinger, Thomas Buder, Bernhard Heinreichsberger und Franz Aigner.
  • Sandra Kern, Ricarda Öllerer, Birgit Wallner, Christiane Teschl-Hofmeister, Leo Weinlinger, Thomas Buder, Bernhard Heinreichsberger und Franz Aigner.
  • Foto: Karin Zeiler / Bezirksblätter NÖ
  • hochgeladen von Karin Zeiler

NÖAAB-Landesobfrau Christiane Teschl-Hofmeister über Homeoffice, -schooling, Kindergärten und den Leitfaden zum mobilen Arbeiten.

BEZIRK TULLN. Eigentlich wollte sie gleich nach ihrer Wahl am 9. März in die Bezirke starten. Doch Corona hat auch ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Rede ist von der geschäftsführenden Landesobfrau des NÖAAB, Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister. Jetzt jedoch holt sie in Windeseile alles nach, auch wenn man sich quasi online schon gesehen hat. "Face to face ist doch etwas ganz anderes", sagt Teschl-Hofmeister heute, Montag, 17. August, bei ihrer Tour durch den Tullner Bezirk. Ziel ist natürlich die Vernetzung und das Kennenlernen der NÖAABler, diskutiert wurde der Wandel der Arbeitswelt und die damit verbundenen Auswirkungen auf die Gesellschaft, ebenso wichtig sind jedoch die Themenblöcke Umwelt und Nachhaltigkeit, Gesundheit und Pflege sowie Wohnen und Familie.

"Wenig Unternehmer sind wirklich verzweifelt, alle haben sich konkrete Ideen überlegt",

zieht Teschl-Hofmeister Bilanz über die bisherigen Besuche. Natürlich sei auch das Homeoffice und damit einhergehend die Digitalisierung nicht zu unterschätzen – dementsprechend wurde ein sogenannter "Leitfaden zum mobilen Arbeiten" erstellt. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber sollen profitieren.

Ziel ist die Vollbeschäftigung

Gerade in Sachen Homeoffice und Homeschooling handle es sich um ein "Echtzeitprojekt" führt Teschl-Hofmeister aus, NÖAAB-Bezirksobmann Thomas Buder pflichtet dem bei und fügt hinzu, dass "viele Firmen bisher keine Möglichkeit sahen, Homeoffice anzubieten. Doch dann ging es schnell, nun muss man sich überlegen, wie es weitergeht". Von "Angst und Sorge in der Bevölkerung auch bedingt durch Kurzarbeit" erzählt Franz Aigner, Chef des NÖAAB-Teilbezirks Kirchberg am Wagram. "Unser Ziel ist die Vollbeschäftigung für diejenigen, die es wollen. Und wir werden auch nicht aufhören weiterhin Kindergärten zu bauen", sagt Teschl-Hofmeister über die Betreuung der Sprösslinge während dem Homeoffice.

Depressive Phase überstanden

Birgit Wallner, NÖAAB-Teilbezirks-Chefin von Atzenbrugg verweist auf die Isolation während des Lockdowns, beziehungsweise vielmehr darauf, dass "Kunst, Kultur und das Vereinsleben gerade in dieser Zeit wichtig waren. So konnte etwa der Musikverein Stücke zum Besten geben, indem die Musikanten Videos aufgenommen und zusammengeschnitten haben", so Wallner, dass auch dadurch der ein oder andere die depressive Phase überstanden habe.
"Für die Digitalisierung braucht es auch die entsprechende Infrastruktur. Wir in Absdorf sind hier in Sachen Glasfaser eine Pilotgemeinde, im Herbst ist Baubeginn", freut sich Leopold Weinlinger.

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