Taekwondoins starten in die Saison

Das koreanische Team mit Dietmar Brandl, Anna Doschek, Erwin Katholitzky, Oliver Danek, Manuela Nagl-Hätinger, Julia Nagl-Hätinger, Bernd Kiener, Noreena Katholitzky, Max Weinelt, Tamino Katholitzky, Margit Angela Danek
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  • Das koreanische Team mit Dietmar Brandl, Anna Doschek, Erwin Katholitzky, Oliver Danek, Manuela Nagl-Hätinger, Julia Nagl-Hätinger, Bernd Kiener, Noreena Katholitzky, Max Weinelt, Tamino Katholitzky, Margit Angela Danek
  • Foto: Taekwondo Club Tangun Tulln
  • hochgeladen von Karin Zeiler

TULLN (pa). Mit einem besonderen Event starteten die Tullner Taekwondoins ins neue Jahr: Auf Einladung der KMAA (Kukkiwon Masters Association Austria), der auch Vereinsobmann GM Dietmar Brandl angehört, konnten die Tullner Taekwondoins an einem gemeinsamen Training mit einer Sportler Delegation aus Busan / Korea teilnehmen. Die Delegation aus Busan bestand aus neun Schülern und Jugendlichen mit Ihren Elten und Trainern. Sie Nutzten die Feiertage für einen Kurztripp durch einige Europäische Hauptstädte.
Das Training fand in den Räumlichkeiten der Kampfsportschule Mudokwan Wien, unter der Schirmherrschaft von GM Dr. Norbert Mosch, 9. DAN statt. Dr. Mosch gehört zu den Taekwondo Pionieren in Österreich und wurde erst kürzlich durch den koreanischen Botschafter mit einem Orden der Republik Südkorea für seine Verdienste geehrt.
Im Training wurden vor allem die Bereiche Grundtechnik, Poomsae und Kyorugi durchgenommen. Als Trainer fungierten sowohl Meister der Kampfsportschule Mudokwan als natürlich auch die Koreanischen Meister.

Vertrautes Gefühl

“Es ist toll zu sehen, wie reibungslos und harmonisch das Training abläuft. Da alle die koreanische Kommandosprache und Technikbezeichnungen beherrschen entsteht ein vertrautes Gefühl. So als würde man im eigenen Dojang trainieren. Überhaupt klappt die Kommunikation sehr gut. Zwar sprechen die Koreanischen Gäste nicht viel englisch, dafür sind wir Tullner in den wichtigsten koreanischen Wörtern bewandert. Also Bitte und Danke und Ja und Nein sind gar kein Problem. Vor allem unsere Kids und Jugendlichen überwinden die Sprachenbarriere spielend – und wenn mal was nicht gleich verstanden wird, wird das Handy gezückt und nachgeschlagen oder per Foto gezeigt was gemeint ist.“, freute sich Organisations Referentin Victoria Nagl, die das Fotoshooting übernahm.
Natürlich wurde diese einmalige Gelegenheit auch wahrgenommen gemeinsam Formen zu laufen oder sich im Wettkampf zu vergleichen. Als kleine Zugabe zeigten das Team aus Korea eine ihrer Freestyle Formen mit Musik. Vor allem die Schüler beeindruckten dabei mit ihren gesprungenen Drehtechniken.

Ab zum Stift Melk

Der Trainingsabend endete mit der Übergabe von Gastgeschenken und vielen gemeinsamen Fotos, was in einem bunten Durcheinander und Handy geblitze gipfelte.

Als kleine Überraschung für das Koreanische Team hatten der Tangun Tulln und die KMAA für den nächsten Tag einen Ausflug organisiert. Mit zwei Kleinbussen ging es in die Wachau und zum Stift Melk. Das Wetter spielte mit und so konnten die Gäste aus Busan einen Blick in die Landschaft und Kultur Österreichs erhaschen. Mit dabei auch die Tangun Zwillinge Manuel Nagl-Hätinger und Julia Nagl-Hättinger, die sich mit den beiden Mädchen der Familien angefreundet hatten.
Die Führung im Stift Melk wurde von Fr. Dr. You-Song Mosch-Kang, der Gattin von GM Mosch simultan übersetzt, so dass die Gäste einen tiefen geschichtlichen Einblick vermittelt bekamen.


Tangun Familie hat großes Herz

Der Ausflug fand seinen Abschluss in einem Lokal an der Donau, wo die koreanischen Gäste die Österreichische Küche probierten. Natürlich wurde bei den Kindern auch fleißig untereinander von den Tellern stibitz, oder bestimmte Köstlichkeiten genauer unter Augenschein genommen..
Die Herzlichkeit und Höflichkeit mit der das Team aus Busan von ihren Österreichischen Sportkollegen aufgenommen wurde, hat die Gäste nahezu überwältigt. 
„Die Tangun Familie hat ein großes Herz und wenn die Chemie stimmt dann ist man bei uns ganz schnell ein Teil der Gruppe“; freute sich Victoria Nagl.
Während die Kinder und Jugendlichen in einem bunten durcheinander Freundschaft schlossen und Selfies machten, sprach der Delegationsleiter an Dr. Mosch und Dietmar Brandl eine persönliche Einladung für einen Gegenbesuch in Busan aus. 
Die Verabschiedung im Hotel gestaltete sich dann teilweise tränenreich. Besonders bei den Zwillingspärchen. Natürlich wurden noch Adressen und Kontaktdaten ausgetauscht, und die Gäste aus Busan beehrten die Tullner Taekwondoins nochmals mit Gastgeschenken.

Wenige Tage später wurden dann auch schon die Facebook Fotos geliked und Grüße gesendet.
Zusammenfassend war es ein Highlight, das für jeden der dabei war sicher unvergessen bleiben wird.

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