WHA Meisterliga im Handball
UHC Gartenstadt Tulln siegt nach hartem Kampf gegen Stockerau
- Unsere Damen geben immer volle Power.
- Foto: Patrick Grandegger
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UHC Müllner Bau Stockerau gegen UHC Gartenstadt Tulln: Tulln gewinnt NÖ-Duell in Stockerau
TULLN/STOCKERAU. Der UHC Gartenstadt Tulln setzte sich im Niederösterreich-Duell auswärts beim UHC Müllner Bau Stockerau mit 31:28 (14:14) durch. Die Partie verlief zunächst ausgeglichen. Stockerau fand nach einem etwas holprigen Start immer besser ins Spiel, konnte den frühen Rückstand ausgleichen und zwischenzeitlich selbst in Führung gehen. In der Folge entwickelte sich ein intensives Duell auf Augenhöhe, in dem sich beide Teams wenig schenkten. Die Führung wechselte mehrfach, ehe es mit einem leistungsgerechten 14:14-Unentschieden in die Halbzeitpause ging.
- Tulln vor, noch ein Tor.
- Foto: Patrick Grandegger
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Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel lange offen. Stockerau erwischte den besseren Start in die zweite Hälfte und konnte zunächst erneut vorlegen, doch Tulln hielt dagegen. Beide Mannschaften versuchten immer wieder, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken, doch klare Vorteile konnte sich lange Zeit keines der Teams erarbeiten. Erst in der Phase zwischen der 45. und 50. Minute gelang es den Gästen, das Spiel in ihre Richtung zu kippen. Während den Gastgeberinnen in dieser Phase etwas die Ideen fehlten, nutzte Tulln seine Möglichkeiten konsequenter, übernahm die Führung und setzte sich mit zwei bis drei Toren ab. Diesen Vorsprung ließ sich der UHC Gartenstadt Tulln in der Schlussphase nicht mehr nehmen. Die Gäste brachten den Vorsprung schließlich über die Zeit und sicherten sich damit zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffplätze.
Beste Werferin der Gastgeberinnen war Diana Michálková mit neun Treffern. Für Tulln trafen Sandra Hart siebenmal und Nicol Nejedlikova sechsmal.
Stimmen der Trainer
Jürgen Tomek, UHC Müllner Bau Stockerau: „Grundsätzlich kann man sagen, dass wir etwas holprig ins Spiel gestartet sind. Danach haben wir aber relativ gut hineingefunden, konnten ausgleichen und sogar in Führung gehen. In der ersten Halbzeit ging es dann hin und her, und mit einem 14:14 sind wir in die Pause gegangen. Aus der Kabine sind wir dann sehr gut gekommen und konnten wieder in Führung gehen, die danach immer wieder gewechselt hat. Zwischen der 45. und 50. Minute ist uns dann aber etwas der Faden gerissen. Uns haben in dieser Phase die Ideen gefehlt, um gegen eine Mannschaft wie Tulln nachzulegen. Tulln hat ausgeglichen, ist anschließend selbst in Führung gegangen und konnte sich mit zwei, drei Toren absetzen. Am Ende stand dann ein plus drei für Tulln. Die Zuschauer in der Halle haben jedenfalls ein sehr schnelles, intensives und rassiges Frauenhandballspiel gesehen. Die Stimmung war gut und laut. Schade, dass wir die zwei Punkte nicht holen konnten – wir haben durchaus damit geliebäugelt. Aber es zeigt auch, dass wir auf einem guten Weg sind und unsere Leistungskurve weiter nach oben zeigt. Für die kommenden Aufgaben sind wir zuversichtlich.“
- Es geht zur Sache.
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Flo Hössl, Trainer UHC Gartenstadt Tulln: "Es war, wie erwartet, ein sehr umkämpftes Tabellenspiel. Wir konnten uns in einer starken Anfangsphase kurz absetzen, danach ist uns aber etwas der Faden gerissen. Wir haben den Zugriff im Spiel verloren und leider auch wieder einige Chancen vergeben – eigentlich hätten wir das Spiel schon früher klarer gestalten können. So sind wir mit einem 14:14 in die Halbzeit gegangen. In der zweiten Hälfte war das Bild ähnlich. Wir haben immer wieder versucht, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken, was uns aber nur phasenweise gelungen ist. Durch einige Unkonzentriertheiten haben wir Bälle liegen gelassen, die wir kaltschnäuziger verwerten müssen, um das Spiel früher zu entscheiden. Ein großes Kompliment an Stockerau – sie haben nicht nur stark gekämpft, sondern auch sehr gut gespielt und es uns richtig schwer gemacht. Mit unserer Leistung sind wir nicht ganz zufrieden, aber über die zwei Punkte natürlich sehr glücklich. Gerade Richtung Saisonende können solche Siege extrem wichtig für die Playoffplätze werden. Wenn man auch Spiele gewinnt, in denen nicht alles perfekt läuft, zeigt das auch eine gewisse Qualität. Deshalb freuen wir uns über zwei sehr wichtige Punkte – auch wenn es heute ein richtig hartes Stück Arbeit war.“
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