31.10.2017, 06:21 Uhr

Ampelregelung durch Ampel mit Restrotanzeige

Ernst Eisinger (Straßenmeisterei Tulln), DI Helmut Salat (Leiter der NÖ Straßenbauabteilung Tulln), Landesrat Ludwig Schleritzko, DI Rainer Irschik (NÖ Straßenbaudirektor-Stv.), DI Stefan Koschatko (NÖ Straßendienst - Verkehrstechnik), Michael Bamberger (Leiter der Straßenmeisterei Tulln), Rudolf Brandsteidl (Straßenmeisterei Tulln). (Foto: Land NÖ)
BEZIRK TULLN / KLOSTERNEUBURG (pa). Kürzlich besichtigte Landesrat Ludwig Schleritzko eine Baustelle an der Landesstraße L 117 im Gemeindegebiet von Klosterneuburg, bei der der Verkehr mit einer sogenannten „Intelligenten Ampel“ (Ampel mit Restrotanzeige) gesteuert wurde.
Landesrat Ludwig Schleritzko: „Transparente Wartezeiten an Baustellen und ver- kehrsabhängige Verkehrssysteme tragen zu weniger Stress im Straßenverkehr bei und können damit positiv zur Verkehrssicherheit beitragen.“
Die Arbeiten für die Kleinsteinsanierung der Landesstraße L 117 im Gemeindegebiet von Klosterneuburg wurde mit einem Kostenaufwand von rd. 28.000 Euro unter halbseitiger Sperre mit Ampelregelung durchgeführt, wobei eine sogenannte „Intelligente Baustellen- ampel“ von der Straßenmeisterei Tulln im Einsatz war. Diese Ampel wurde kunden- freundlich mit Zeitangaben für die Wartezeit der Rot-Phase nachgerüstet.
Die Fahrbahn der Landesstraße L 117 wurde saniert, da sie starke Verdrückungen im Randbereich aufgewiesen hat. Auf eine Länge von rund 300 m wurde die bestehende Pflasterdecke abgetragen, der Randeinfassungsstein wurde gehoben, das Unterbauplanum erneuert und die Pflasterdecke wieder eingebaut. Zum Abschluss wurde das Bankett dem Neubestand angepasst.

Informationen zur Baustellenampeln mit Restrotanzeige
Auf Grund der positiven Erfahrungen, die beim Einsatz mehrerer Testanlagen in Niederösterreich bislang gewonnen wurden, wird der NÖ Straßendienst ab der kommenden Bausaison 2018 bei jenen Baulosen, bei denen eine Engstellenregelung mittels Baustel- lenampel erforderlich ist, vermehrt verkehrsabhängige Systeme, ergänzt mit sogenannten „Countern“ (Restrotanzeigen) einsetzen.
Die Restrotanzeige informiert die Verkehrsteilehmer über die verbleibende Wartezeit bis zur nächsten Grünphase. Die verkehrsabhängige Steuerung passt die Grün- und somit auch die Wartezeiten dem aktuellen Verkehrsgeschehen an der Baustelle an. Damit werden Wartezeiten und Staugefahren vermindert, was zu einer größeren Akzeptanz und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Baustellenbereich beiträgt.

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