08.11.2017, 00:00 Uhr

Asparn-Umfahrung "auf Schiene"

Im Frühjahr wird spätestens mit dem Bau der Umfahrung begonnen. (Foto: Plan: MG Langenrohr)

Projekt Asparn in der Endphase: Baubeginn spätestens Frühjahr 2019

LANGENROHR. Was lange währt, wird endlich gut ...! "Die Umfahrung Asparn ist auf Schiene", frohlockt VP-Bürgermeister Leopold Figl.
Die Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie die Entlastung der Ortskerne Asparn und Kronau vom Durchzugsverkehr sind Ziel für die neue Umfahrung. Für die Ortsbevölkerung bedeutet das eine beträchtliche Reduzierung der Lärm- und Luftschadstoffbelastung. Der neue Abschnitt der Landesstraße beträgt 2,85 km und beginnt beim bestehenden Kreisverkehr B19/L2148 "Rosenbrücke", verläuft parallel zur bestehenden Landesstraße L2148 Richtung Westen und mündet bei der Kreuzung L112/L2153/L2154 mittels einer Kreisverkehrsanlage wieder in den Bestand ein. Die derzeitige Landesstraße 2148 (vom Kreisverkehr "Rosenbrücke") wird in Parallellage zur neuen Umfahrung auf rund 700 m rückgebaut und als Radweg und Wirtschaftsweg weitergenutzt.

Gemeinde errichtet Lärmschutz

Durch die abgestimmte Vorgangsweise beider Verfahren kommt es einerseits zu einer Verbesserung der Bewirtschaftungssituation für die Landwirte und andererseits zur Grundbereitstellung für die Umfahrungsstraße. Die Kosten der Grundeinlöse und den Ankauf der Ersatzgrundstücke für die Ökomaßnahmen (insgesamt mehr als 11 ha) trägt die Marktgemeinde Langenrohr.
Für das Umfahrungsprojekt wurde eine lärmtechnische Untersuchung erstellt, die zum Ergebnis hatte, dass keine Lärmschutzmaßnahmen erforderlich sind. Die Marktgemeinde Langenrohr wird jedoch auf eigene Kosten eine Lärmschutzwand mit einer Länge von ca. 1.200 m nördlich der Umfahrungsstraße errichten.

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