20.12.2017, 17:43 Uhr

Blühende Weihnachten

(Foto: fotolia.at)
TULLN / BEZIRK / NÖ (pa). Ritterstern, Alpenveilchen, Weihnachtskaktus und Weihnachtsstern bringen Farbe in die winterliche Stube und erfreuen uns mit ihren üppigen Blüten. Damit die Blütezeit möglichst lange andauert und die Pflanzen in geheizten Räumen durch trockene Luft keinen Schaden nehmen, gibt es einiges zu beachten. „Natur im Garten“ hat die wichtigsten ökologischen Tipps für Sie zusammengefasst.
Für alle diese beliebten Zimmerpflanzen gilt: sie wollen es lieber kühl. Die Temperatur sollte tagsüber nicht mehr als 22° C betragen und in der Nacht unter 20° C liegen.
„Das Alpenveilchen, auch Zyklame genannt, mag es sogar noch kühler. Am besten sind zwischen 12 und 18° C. Dass diese Zimmerpflanzen bei uns Tradition haben, kommt daher, dass es früher Doppelfenster gab. Zwischen den beiden Fenstern war erstens ausreichend Platz für die Pflanzen und zweitens herrschte dort die ideale Temperatur: angenehm kühl und vor Heizungsluft geschützt“, erklärt Katja Batakovic, fachliche Leiterin der Aktion „Natur im Garten“.

Mögen keine nassen Füße

Staunässe mögen die beliebten Blüher ebenfalls nicht. Eine Schicht Blähton am Boden des Topfes schafft hier Abhilfe. So stehen die Pflanzen nicht mit den „Füßen“ im Wasser. Außerdem lässt sich so die Luftfeuchtigkeit in der direkten Umgebung der Pflanze erhöhen. Gießen Sie lieber von unten in den Untersetzer hinein als von oben. Vor allem das Alpenveilchen mag keine Nässe rund um die Knolle, die sonst faulen kann. Zum Gießen sollten Sie möglichst kalkfreies Wasser verwenden. Gießen Sie regelmäßig, aber sparsam und am besten immer dann, wenn die oberste Erdschicht leicht angetrocknet ist. Auch das Besprühen der Pflanze kann gegen die trockene Heizungsluft helfen.
Wieviel Düngung die Zimmerpflanzen benötigen ist lichtabhängig. Generell sollten Sie eher spärlich düngen – am besten mit organischem Flüssigdünger. Zusätzlich stärkt und düngt Komposttee die Pflanzen.
Beim Ritterstern (Amaryllis) auf der Fensterbank ist es ratsam, den Topf alle paar Tage um 180 Grad zu drehen, damit der Blütenstiel sich nicht zu stark zum Licht neigt, sondern gerade emporwächst. Schneiden Sie die verwelkten Blüten mitsamt dem Stiel ab. Gießen und düngen Sie während der Wachstumsphase im darauffolgenden Frühjahr und Sommer regelmäßig, bis dann im August/September wieder die Ruhephase einleitet wird.

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