20.04.2017, 12:32 Uhr

Gedenkstunde für verstorbenen Direktor

Gedenkfeier für beliebten Rosenheim-Direktor Viktor Spitzer abgehalten. (Foto: Rosenheim Tulln)

Chefs, Kollegen, Mitarbeiter, Bewohner und Betreuer trauern um Viktor Spitzer.

TULLN (pa). Am Mittwoch, den 19. April war der Festsaal des LPH Tulln, Rosenheim bis zum letzten Platz besetzt. Haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen, Vertreter der Landesregierung, BewohnerInnen, Angehörige und Freunde folgten der Einladung zur Gedenkstunde für den so überraschend ums Leben gekommenen, beliebten Heimleiter Viktor Spitzer. Die sehr persönliche Feier, die von der Seelsorge und dem Team des Rosenheimes gemeinsam vorbereitet worden war, gab nochmals die Gelegenheit, auf die gemeinsame Zeit zurückzublicken. Johannes Zeinler untermalte die Feier am Klavier.

Spitzer war "Mann der Verantwortung"

„Ich habe Spitzer als „stets in die Zukunft blickende Führungskraft kennen und schätzen gelernt“, so Dr. Otto Huber, Leiter der Abteilung Landeskrankenanstalten und Landesheime NÖ. „Er war ein Mann der Verantwortung. Ich werde unsere guten Gespräche vermissen“, so Pflege- und Betreuungsleiterin Shajen Prohaska. Betriebsrätin Josefine Kraus bedankte sich mit rührenden Worten sehr herzlich für den gemeinsamen Weg im Namen der ganzen Belegschaft.
„In all den Jahren unserer Zusammenarbeit haben wir seine faire, ruhige Art sehr geschätzt. Wir werden sein „Lebenswerk Rosenheim“ in seinem Sinne fortführen“, so Dir. Stv. Susanne Pay, die die interimistische Leitung des Rosenheimes übernommen hat.

Berührende Worte

Eine berührende Dia – Show mit Bildern aus Spitzers Zeit im Rosenheim zeigte Erinnerungen aus den letzten Jahren. Ein Lichtermeer an brennenden Kerzen und die tief berührenden Worte ließen die BesucherInnen traurig, aber auch dankbar zurückblicken. Mit dem Motto von Viktor Spitzer „Heute beginnt der Rest Deines Lebens“ wurden die BesucherInnen von Seelsorgerin Eva Wagensommerer verabschiedet. Bei der anschließenden Agape, die vom Küchenteam liebevoll vorbereitet war, gab es zahlreiche Begegnungen und Gespräche. Viele nutzten die Gelegenheit, sich in das Kondolenzbuch einzutragen.

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