05.11.2017, 19:03 Uhr

Große Katastrophen-Übung in Atzenbrugg und Würmla

Bei der Übung: Person wurde gerettet. (Foto: FF Trasdorf)
ATZENBRUGG / WÜRMLA (pa).  Am Samstag dem 28.10.2017 führten rund 300 Feuerwehrkräfte des Katastrophenhilfsdienstes aus dem Bezirk Tulln im Gemeindegebiet Atzenbrugg und Würmla eine Großübung durch.

Zehn Übungsstandorte

Bei der vom Bereitschafskommando unter HBI Friedrich Ploiner organisierten und von den Unterabschnitten Atzenbrugg und Würmla ausgearbeiteten Übung waren insgesamt sechs KHD-Züge mit jeweils rund 40 Mann und 7 Fahrzeugen im Einsatz. Die einzelnen Feuerwehren erhielten dabei die verschiedensten Einsatzaufträge, die an insgesamt 10 Übungsstandorten in den Gemeinden Atzenbrugg und Würmla abgearbeitet werden mussten.
So galt es, am Originalschauplatz „Mühlweg“ in Atzenbrugg einen Hochwasserschutz aufzubauen, in Moosbierbaum eine Person von einem Hochsilo zu retten oder in Trasdorf einen in einer Künette verschütteten Arbeiter zu befreien. Eine besondere Herausforderung war dort auch eine Personenrettung aus schwierigstem Gelände nahe der Dorfkapelle. Auch die Zusammenarbeit mit dem Flugdienst wurde geübt, wozu in Heiligeneich Löschwasserbehälter für Hubschrauber gefüllt werden mussten. Eine simulierte Bergung eines verunfallten PKW aus der Perschling musste in Tautendorf bewältigt werden.

Person aus Schacht gerettet

Im Bereich der HL-Bahn bei Saladorf war eine Person aus einem Schacht zu retten sowie in Diendorf ein Verunfallter unter Steinplatten zu befreien. Hier war auch ein Defibrillator des Roten Kreuzes im Einsatz. Und in Würmla waren neben einem Schadstoffaustritt auch Pölzarbeiten eines Gebäudes durchzuführen, wozu das alte Gemeindehaus als Übungskulisse diente.
Alle eingesetzten Kräfte konnten die gestellten Aufgaben mit viel Geschick und Einsatz meistern und wurden dabei von der im Feuerwehrhaus Michelndorf eingerichteten Befehlsstelle des Kommandozuges koordiniert. Anschließend hatten sich dank der Versorgungsgruppe der FF Würmla die eingesetzten Mannschaften eine warme Mahlzeit redlich verdient und auch die Übungsüberwacher unter Bezirkskommandant-Stellvertreter Karl Sulzer zeigten sich sehr zufrieden.

Detail am Rande: Nur einen Tag später war beim Sturm-Einsatz „Herwart“ für viele Feuerwehren im Bezirk nach der Übung gleich wieder der Ernstfall angesagt!


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