15.11.2016, 09:08 Uhr

Großübung im Wienerwaldtunnel

(Foto: BFKDO Tulln)
BEZIRK TULLN (red). 170 Einsatzkräfte übten am Samstag, den 12. November 2016, vier Stunden lang den Ernstfall im zweitlängsten Bahntunnel Österreichs, der 13,35 km lang ist. ÖBB Infrastruktur, Rotes Kreuz, Polizei und die Bezirkshauptmannschaft nahmen ebenso an der Übung teil.

Zug fing Feuer

Übungsannahme war ein Auffahrunfall zwischen einem unbesetzten Personenzug und einem Kesselwagenzug in zwei Kilometer Tiefe des Tunnels. Der Personenzug fing Feuer und aus einem beschädigten Kessel trat konzentrierte Schwefelsäure aus. Beide Verletzten Lokführer mussten gerettet werden, weiter die Brandbekämpfung erfolgen und das Austreten der Säure unterbunden werden.
23 Feuerwehren wurden mit 25 Fahrzeugen zum Tunneleinsatz der Alarmstufe S3 mit Brandereignis alarmiert.
Zahlreiche Übungsbeobachter der ÖBB Infrastruktur, der Feuerwehr, des Rettungsdienstes, der Polizei und auch unser Bezirkshauptmann Mag. Andreas Riemer machten sich ein Bild von der Tunneleinsatzübung.
Das Einsatzkonzept des Wienerwaldtunnels hat sich bestätigt. Es konnten aber auch neue Erkenntnisse gewonnen werden, deren Aufarbeitung zu einer weiteren Verbesserung der Einsatzabläufe führen wird.

Im Einsatz standen:
FF Ollern (KDOF, RLF)
FF Katzelsdorf (KDOF)
FF Freundorf (KDOF)
FF Neuaigen (KDOF)
FF Dietersdorf (KDFO)
FF Wilfersdorf (KDOF)
FF Michelndorf (RLF)
FF Würmla (RLF)
FF Chorherrn (MTF, KLF)
FF Judenau (VFA)
FF Tulln (VFA, TLFA)
FF Atzenbrugg (VFA)
FF Michlhausen (VFA)
FF Staasdorf (MTF)
FF St. Andrä Wördern (ALF)
FF Baumgarten (BUS)
FF Königstetten (KLF)
BTF Agrana (KLF)
FF Nitzing (BUS, TLF)
FF Tulbing (RF)
FF Elsbach (VF)
FF Sieghartskirchen (RLF)
Schadstoffgruppe 19/2
Schadstoffgruppe 19/3
Rotes Kreuz Tulln (2 KTW)
Bezirkspolizeikommando Tulln
Polizeiinspektion Tulln
ÖBB Infrastruktur

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