24.07.2017, 13:26 Uhr

Jung-Florianis kämpfen um Abzeichen

(Foto: FF Sieghartskirchen, Brandstätter A.)
SIEGHARTSKIRCHEN (pa). Von 6. bis 9. Juli 2017 fand in Neuhofen an der Ybbs das 45. Landestreffen der NÖ Feuerwehrjugend statt. In die Gemeinde, wo Österreich als "Ostarichi" das erste mal urkundlich erwähnt wurde, kamen mehr als 5500 Teilnehmer aus ganz Niederösterreich um gemeinsam einige Tage am Zeltlager zu verbringen. Die FF Sieghartskirchen nahm mit 29 Jugendlichen und 6 Betreuern daran teil.
Am Donnerstag ging es früh los, damit der Zeltaufbau und die Anmeldung noch am Vormittag erledigt werden konnte. Nach dem Mittagessen starteten auch schon die Bewerbe: Die 10- bis 12-Jährigen traten um das Feuerwehrjugendbewerbsabzeichen an. Dabei musste von den Jugendlichen ein Schlauch ausgelegt, sowie Geräte erkannt und ein Knoten angefertigt werden.

Zielgenauigkeit gefragt

Am Freitag und Samstag waren die über 12-Jährigen beim Feuerwehrjugendleistungsabzeichen an der Reihe. Beim Bewerb muss die Gruppe aus 9 Feuerwehrjugendmitgliedern eine Schlauchleitung über den Wassergaben und durch den Kriechtunnel auslegen. Dann ist Zielgenauigkeit bei der Kübelspritze gefragt und zum Schluss müssen noch Geräte zugeordnet werden. Rasches, aber auch fehlerfreies Arbeiten ist dabei gefragt. Auch beim Staffellauf gilt es noch einmal verschiedene Hindernisse zu absolvieren. Damit den Jugendlichen neben den Bewerben zu keiner Zeit langweilig wurde, war für ein umfangreiches Rahmenprogramm gesorgt. Freizeitpark, Erlebniswanderung oder ein gemeinsamer Ausklang des Abends am Lagerfeuer waren eindeutig die Highlights der Freizeitbeschäftigung. Beim Besuchertag am Samstag konnten sich auch Eltern und Freunde ein Bild von diesem riesigen Zeltlager machen.

Siegerverkündung am Sonntag

Am Sonntag ging dann das Landestreffen mit einem jugendgerechten
Wortgottesdienst und der feierlichen Siegerverkündung zu Ende. Bei der Feuerwehrjugend geht es nicht darum als "Einzelkämpfer" erfolreich zu sein, sondern ein wichtiger Teil ist die Kameradschaft und der Zusammenhalt auch über die einzelnen Feuerwehren hinweg. So traten unsere Jugendlichen nicht nur mit der eigenen Bewerbsgruppe an, sondern unterstützen auch andere Jugendgruppen.

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