04.04.2017, 07:09 Uhr

'Kinder müssen sich wohlfühlen'

Proette Melanie Wolkersberger mit Felix, Laurenz, Clemens und Florian. (Foto: Archiv: Zeiler)

Diamond Golfclub holt zum zweiten Mal in Folge die Auszeichnung "Beste Nachwuchsarbeit".

ATZENBRUGG-HEILIGENEICH. "Einmal ist das schon eine Sensation, aber ein zweites Mal ...", fehlen Proette Melanie Wolkersberger die Worte.
Der Diamond Country Golfclub ist österreichweit für die "beste Nachwuchsarbeit" ausgezeichnet worden. Und das bereits zum zweiten Mal in Folge. Wie groß die Freude ist, worin die Schwierigkeit liegt und wie wertvoll auch das Team dahinter ist – die Tullner Bezirksblätter baten Wolkersberger zum Interview.
Wie schwierig war es eigentlich, den Sieg ein zweites Mal einzufahren?
WOLKERSBERGER:
Sehr schwierig, schließlich hat sich ganz Österreich mitentwickelt. Obwohl, wir haben schon gedacht, dass wir unter den ersten Fünf gereiht werden. Auch aus diesem Grund ist die Freude wahrscheinlich noch ein bisschen größer, weil wir ja die Gejagten waren.

Immer mehr Kinder und Jugendliche tummeln sich hier auf dem Platz ...
Mit dem Wachstum habe ich selbst gar nicht gerechnet. Natürlich war es eine Intention. Jetzt jedoch ist es wichtig, dass die Qualität aufrecht erhalten wird. Schließlich werden noch mehr Trainingszeiten angeboten.

Gibt es deshalb Veränderungen im Team?
Ja. Wir haben einen zweiten Pro – unseren Theo Matejka, der erst zu Beginn des letzten Jahres mit seiner Golfausbildung begonnen hat und menschlich sehr wertvoll für unser Team ist. Auch Christian Bauer und Silvia Mayer sind eine große Unterstützung. Die beiden sind mit den Kindern im abgelaufenen Jahr zu etwa vier Turnieren gefahren, heuer werden das voraussichtlich bis zu 15. Und die beiden helfen auch bei den Trainings, sodass keines ausfallen muss, wenn Theo und ich auf Turnier sind.

Wer kümmert sich um die Rahmenbedingungen?
Ja, das ist unser sportlicher Leiter Alex Kubin. Er ist die Schnittstelle zwischen dem Club und dem Team und bemüht sich, dass alle Rahmenbedingungen gegeben sind, die von Nöten sind. Aber auch unsere Sponsoren darf man nicht unter den Tisch kehren, denn sie helfen nicht nur finanziell, sondern sind auch dabei, wenn es darum geht, etwa Turniere zu organisieren. Man kann sagen, dass alle mit Herz und Seele dabei sind.

Was gibt Sicherheit?
Dass wir alles bekommen, was wir brauchen. Das wäre ohne unseren Präsidenten Christian Guzy nicht möglich.

Was schätzen Sie an ihm?
Dass er uns von Anbeginn arbeiten hat lassen und uns vorab ganz viel Vertrauen entgegengebracht hat.

Gibt es Ziele für diese Saison?
"Die Kinder müssen sich bei uns wohlfühlen. Müssen Freude am Golfspiel haben und die Qualität muss aufrechterhalten werden".

Zur Sache:
102 aktive Mitglieder (U18) zählen die DCC Juniors, im Jahr 2016 wurden 502 Trainingsstunden abgehalten und etwa 850 Turniere gespielt.

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