20.10.2016, 08:19 Uhr

LKW-Bergung mit Sprachbarriere

Nach dem Entladen wurde das gesamte Gespann per Seilwinde des Grafenwörther Rüstlöschfahrzeuges rückwärts aus dem Bankett gezogen (Foto: FF Grafenwörth)
SEEBARN (red). Zur Bergung eines im Fahrbahnbankett eingesunkenen LKW mit Schieflage Richtung Graben wurden die Feuerwehren Seebarn und Grafenwörth am Vormittag des 19.10. nach Seebarn alarmiert.

Dolmetscherin kam zur Hilfe

Erstes Problem vor Ort: Der aus Bulgarien stammende Lenker spricht kein Wort Deutsch.Von den ersteintreffenden Kräften der Feuerwehr Seebarn wurde daher zunächst eine Dolmetscherin organisiert - eine in Grafenwörth arbeitende Pflegekraft leistete in weiterer Folge sehr wertvolle Unterstützung für die Einsatzkräfte.

Um den randvoll mit Kartoffeln beladenen LKW aus seiner misslichen Lage befreien zu können, müsste das Frachtgut zunächst teilweise entladen werden. Zu diesem Zweck wurde der Teleskoplader der FF Seebarn am Heck des LKW postiert und die Kartoffelsäcke dann per Hand in die Schaufel des Teleskopladers umgeladen.
Ein Einsatz der Staplergabel war aufgrund der Verwindung des LKW-Anhängers nicht möglich.

Weiterfahrt nach teilweiser Entladung

Nachdem der Anhänger teilweise entladen und somit dann leicht genug für die Bergung war, wurde das gesamte Gespann per Seilwinde des Grafenwörther Rüstlöschfahrzeuges rückwärts aus dem Bankett gezogen.

Damit die Reifen nicht erneut in den Fahrbahnrand einsinken, mussten die Feuerwehrleute außerdem behelfsmäßig die Löcher mit Schotter und Erde verschließen. Nach dem Wiederaufladen der Ware konnte der LKW seine Fahrt dann fortsetzen.
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