08.03.2018, 15:21 Uhr

„Rudi’s Bio Hof“ als Fallbeispiel im EU Forschungsprojekt SIMRA

Betreiber, Projektbeteiligten und Mitarbeiterinnen der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft: Julia Niedermayr, Günter Fallmann, Sigrid Egartner, Gertrude Engelhart, Rudolf Hoheneder, Stefan Ankerl (Foto: K. Wagner)
KIRCHBERG (red). Die solidarische Landwirtschaft „Rudi’s Bio Hof“, bislang bekannt als „HAWARUHOF“ in Kirchberg am Wagram ist eines der Fallbeispiele im EU Forschungsprojekt SIMRA.
In SIMRA untersuchen Wissenschaftler verschiedene soziale Innovationen im ländlichen Raum der EU und angrenzender Regionen hinsichtlich ihrer Entwicklungsfaktoren und Wirkungen auf Ökologie, Ökonomie, soziale und institutionelle Belange, um daraus Empfehlungen für die künftige Politikgestaltung abzuleiten. Der Grundgedanke einer Solidarischen Landwirtschaft ist, dass die Bauern und ihre Mitglieder gemeinsam die Risiken, die Kosten und die Erzeugnisse eines landwirtschaftlichen Betriebs teilen.

Workshop in Krems

Rudolf Hoheneder betreibt auf 1,5 ha vornehmlich Gemüsebau im Vollerwerb (ohne öffentliche Gelder) und vergibt derzeit rund 30 Ernteanteile an seine Mitglieder. Auch bietet der Landwirt Kurse an, die vom Fermentieren von Gemüse bis hin zu alternativen Anbaumethoden reichen.
Am 1.März 2018 hat die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft im Gasthof Schwarzalm, Krems einen Workshop mit R. Hoheneder und den Mitgliedern des solidarischen Biohofs  veranstaltet. Die Teilnehmer haben besonders die positiven Wirkungen des Projektes in den Themenbereichen Landschaft, Ökosysteme und genetische Ressourcen sowie Ernährungssicherheit bzw. –souveränität sowie die Aktivitäten bei der Weitergabe von Wissen und Erfahrungen herausgearbeitet.

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