29.10.2016, 12:12 Uhr

Sieghartskirchner Polizisten forschen Einbrecher aus

Das Bild zeigt den geöffneten Kofferraum des vom Verdächtigen gelenkten Autos. Darin befanden sich Teile des Diebsgutes vom 25. Oktober aus Ramsau. (Foto: PI Sieghartskirchen)

Glückstreffer: Weil ein Lenker zu schnell unterwegs war, wurde er aufgehalten. Erst später stellte sich heraus, dass nach dem Mann gesucht wird. Die Beamten stellten ihn.

SIEGHARTSKIRCHEN / KÖNIGSTETTEN. Zufälle gibt's: Am 25. Oktober 2016 gegen 16 Uhr führte die Streife Sieghartskirchen 1 Lasermessungen und Lenker- und Fahrzeugkontrollen außerhalb des Ortsgebietes von Abstetten durch. Unter anderem wurde eine Lenker angehalten, der zu schnell unterwegs war und keinen Führerschein bei sich hatte. Nachdem jedoch abgeklärt werden konnte, dass der Mann einen besitzt, wurde ihm ein Strafmandat ausgehändigt und "er durfte die Fahrt fortsetzen", so Josef Breitner von der PI Sieghartskirchen.

Fahndung eingegangen

Noch während die beiden Polizisten mit den Geschwindigkeitsmessungen betraut waren, vernahmen sie eine Fahndungsverlautbarung betreffend Einbruchsdiebstahl und mehreren Sachbeschädigungen, die in der vergangenen Nacht im Gemeindegebiet von Ramsau/NÖ passierten. Exakt jenes Fahrzeug, das zuvor bei Abstetten angehalten wurde, passte auf die Beschreibung. Die Polizisten nahmen die Verfolgung des flüchtigen Fahrzeuges auf und konnten dieses zwischen Sieghartskirchen und Elsbach anhalten.
Im Fahrzeug konnte diverses Einbruchswerkzeug und Diebsgut aus dem Einbruch der vergangenen Nacht vorgefunden und mit Unterstützung einer weiteren Streife aus Königsttten sichergestellt werden.

Kofferraum wurde überprüft

Das restliche Diebsgut hatte der Mann selbst in der Nähe von Hainfeld versteckt. Natürlich haben die Exekutivbeamten bereits bei der Überprüfung des Fahrzeuges bei der Anhaltung in Abstetten eine Werkzeugkiste, Reservekanister und diverse Maschinen wahrgenommen, doch das Bild war stimmig, passte zum Auto und auch zu den glaubhaften Aussagen des Fahrers, wofür er dies alles benötigt hätte. Dass er jedoch tatsächlich als Verdächtiger ausgeforscht werden konnte, bezeichnet Breitner gegenüber den Tullner Bezirksblättern als "Glückstreffer".
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