19.06.2017, 11:20 Uhr

Sommer: Ab in den Badeurlaub

Ab in den Urlaub: Markus und Conny Labermeyer mit Töchterchen Sina und Hündin Lilly. (Foto: Zeiler)

So verreisen die Tullner heute – mit Auto, Kind und Kegel. Und so war es bei Oma und Opa.

TULLN / REGION. Vorbereitung ist das halbe Leben: Die Koffer wurden bereits vorbereitet, die Strecke – zumindest online – begutachtet. Conny und Markus Labermeyer zieht's heuer nach Italien. Zuerst soll es die Toskana, dann der Badeurlaub in Lignano werden. Was nicht fehlen darf? Die Puppe Heidi und der kleine Affe – ein Kuscheltier der zweijährigen Tochter Sina und der Buggy. Aber natürlich müssen auch die Reiseapotheke sowie Sonnenschutz, Bikini, Badehose & Co mit. Und der Bezirksblätter-Wasserball – der darf auch nicht fehlen.

"Wann sind wir da?"

"Wir werden etwa neun Stunden fahren", schätzt Markus Labermeyer die Strecke in die Toskana ein. Eine Nacht verbringt die Familie in Villach, den Rest der Zeit muss Sina bei Laune gehalten werden. Und wer von den Mamas und Papas kennt das nicht? Kaum hat man den Motor gestartet und schon heißt's aus der zweiten Reihe: "Wann sind wir da?"

Jausnen, Lesen und Schlafen

Conny und Markus haben vorgesorgt: "Wir haben 100.000 Bücher und den portablen DVD-Player mit und irgendwann wird Sina auch einschlafen", so Conny, die aber niemals ohne Jause ins Auto steigt. Brote, Snacks und Getränke werden vorbereitet. Und was, wenn's nicht mehr weitergeht, der Stau die Nerven blank liegen lässt? "Wir sind positiv eingestellt – wir kommen sicher nicht in einen Stau", so Conny. Markus ergänzt: "Ab 9 Uhr ist die Autobahn voll, also müssen wir vorher fahren".
Wie es früher war – daran erinnert sich Gerlinde Zifkovits aus Erpersdorf, die 1985 zum ersten Mal mit ihrem Gatten Erwin in Velden war. "Auto? Auto hatten wir damals noch keines. Wir sind mit dem Zug angereist. Und die Koffer mussten wir schleppen", erzählt sie. Gebucht wurde erst kurz vorher: "Wir sind auf's gerade Wohl gefahren, naja, angerufen haben wir schon vorher", so Erwin. Erst 1994 waren die beiden mit ihrem Suzuki mobil. Und dann ging's das Jahr drauf nach Velden. Gerlinde schwärmt noch heute von dieser Reise und blättert aufgeregt die Fotos durch.

Tipps für die Autoreise ins Ausland

Italien: Lichtpflicht außerhalb geschlossener Ortschaften
Deutschland: "Umweltzonen" in vielen Städten, notwendige Plakette gibt's mit Zulassungsschein unter anderem beim ÖAMTC (12 Euro)
Schweiz: Tagfahrlicht verpflichtend, Warndreieck muss griffbereit im Innenraum liegen
Kroatien: Ersatzlampenset mitnehmen
Ungarn: Tagfahrlicht verpflichtend, Achtung: Promillegrenze 0,0 (ebenso in Tschechien!)
Frankreich: Schnellfahren ist teuer: 135 Euro für 20 km/h zu viel, ebenso viel kostet Handy am Steuer

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