10.11.2016, 15:42 Uhr

Zweite Fachtagung der Franz Fischer Gesellschaft in St. Andrä-Wördern

GGR Franz Semler, Reinhard Aulke, Renate Semler, Harald Freter, Thomas Altfelix und BGM Max Titz (Foto: privat)
ST. ANDRÄ-WÖRDERN (red). Zum zweiten Mal fand in St.Andrä-Wördern die Fachtagung der Franz Fischer Gesellschaft, mit verschiedenen interessanten Vorträgen und Diskussionen statt. Der pädagogisch philosophische Kongress war dem Thema „Gewissheit- Wissen – Gewissen – Bildung im Spannungsfeld von Reflexion und Anwendung“ gewidmet.

Im Sinne von Franz Fischer heißt Bildung: Menschwerdung im Sinne von Menschlichkeit. Franz Fischer kämpfte ein Leben lang gegen eine schleichende Entmenschlichung in der Bildungs- und Wissensgesellschaft. Wenn wissenschaftliche Erkenntnisse absolut gesehen und angewendet werden, ohne ihre Grenzen zu erkennen kann das Leben auf vielen Gebieten zu einer Gefährdung führen.

In diesem Sinne fand an den beiden Tagen ein reger Austausch statt um den Sinn von Wissen neu zu hinterfragen und so den Menschen in seinem „Sein“ wahr- und anzunehmen. Nach Gerald Hüther soll nicht der Verwaltungsgeist, sondern wieder jener Geist genährt werden, der das Entwicklungspotential des Menschen unterstützt und begleitet. Die daraus resultierenden Haltungen entscheiden über die Sichtweise von Bildung und Wissen.
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