09.10.2017, 13:32 Uhr

Grüne: "15 Minuten-Takt auf S 40"

Helga Krismer, Heidi Sdorra und Ulli Fischer. (Foto: Zeiler)

Die Franz-Josefs-Bahn soll für Pendler noch attraktiver werden.

TULLN / KLOSTERNEUBURG / ST. PÖLTEN. Das Angebot für Pendler auf der Franz-Josefs-Bahn (S 40) müsse – zumindest in der Früh – erhöht werden, ist Ulli Fischer, Vizebürgermeisterin von St. Andrä-Wördern und Bezirkssprecherin der Grünen überzeugt.
Viele Pendler kennen das Problem aus der täglichen Praxis: Wer nicht von Wien aus mit der S 40 fährt, sondern in der Früh und am Abend entlang der Strecke im Tullnerfeld zusteigt, der hat das Nachsehen und muss mit einem Stehplatz Vorlieb nehmen. Das muss nicht sein – davon sind Helga Krismer, Landessprecherin der Grünen NÖ und Fischer überzeugt. Daher fordern sie eine 15 Minuten-Taktung auf der Franz-Josefs-Bahn bis St. Pölten und nicht nur – wie geplant – bis Kritzendorf.

Deutliches Signal im Öffi-Verkehr

"Der Zuzug in die Gemeinden im Tullnerfeld ist ungebrochen stark. Die Pendler möchten öffentlich – auch in die Landeshauptstadt – fahren und dafür braucht es ein entsprechendes Angebot. Bessere Vertaktung. Mehr Züge – damit wäre ihnen immens geholfen", so Fischer, die zudem betont, dass man bereits jetzt betreffend den Umbau des Bahnhofs in St. Andrä-Wördern denken solle, dass "Schnellzüge auch nach dem Umbau vorbeifahren können und gleichzeitig die Taktung aufrechterhalten werden muss".
Die Vertaktung auf der S40 und die volle Nutzung bereits vorhandener Infrastruktur wäre "ein deutliches Signal um den Öffi-Verkehr in Niederösterreich zu pushen. Ideal kombinieren könnte man das Mehr an Öffis mit dem 365 €-Jahresticket für alle Öffis in Niederösterreich. Damit wäre ein Paket geschnürt, das Pendler eine spürbare Erleichterung bringen könnte. Die Anträge und Konzepte der Grünen liegen am Tisch. "Gescheitert sind sie bisher immer an der ÖVP im NÖ Landtag", so Helga Krismer, die jede NÖ Landtagssitzung dafür nutzt, alle Anträge zu mehr Öffis und weniger zahlen, immer wieder einzubringen.

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