30.08.2014, 15:34 Uhr

Nachtbus-Thema erreicht die Gemeinden

Helmut Dollinger, Absdorf (GGR); Jürgen Kneissl, Großriedenthal; Martin Eger, Grafenwörth (GR); Andreas Kreuzspiegel, Großriedenthal Willi Burger, Kirchberg (GR); Daniel Gürtler, SJ; Stefan Kurz, Großweikersdorf; Franz Edlinger, Großriedenthal (GGR); Heimo Stopper, Königsbrunn (GGR) (Foto: SJ Tulln)

SPÖ-Ortsorganisationen nördlich der Donau wollen SJ-Vorschlag umsetzen

BEZIRK TULLN. Seit April macht die Sozialistische Jugend (SJ) Bezirk Tulln mit der Forderung nach einem flächendeckenden Nachtbusangebot im Bezirk von sich hören. „Ein Nachtbus sorgt für mehr Sicherheit durch weniger Alkolenker. Er gibt Jugendlichen die Möglichkeit, sicher vom Fortgehen nach Hause zu kommen und nimmt damit gleichzeitig den Eltern – die oft den kostenlosen Taxiservice spielen –das Aufstehen um halb vier morgens ab.“, erklärt Daniel Gürtler, SJ-Bezirksvorsitzender, der als Jugendgemeinderat in seiner Gemeinde den Nachtbus durchsetzen konnte, die Idee hinter der Nachtbusinitiative.

Von der Idee begeistert zeigt sich auch Heimo Stopper, stellvertretender Bezirksparteivorsitzender und Sprecher der nördlichen SPÖ-Ortsorganisationen: „ Der Norden liegt brach. Hier gibt es kein vergleichbares Angebot für unsere Jugendlichen. Wir wollen aber die Jugend nicht im Stich lassen. Es geht um die Sicherheit unserer Kinder.“

Die Ortsorganisationen von Großriedenthal, Grafenwörth, Großweikersdorf, Absdorf, Königsbrunn und Kirchberg seien mit im Boot. Gemeinsam soll jetzt ein Konzept für die nächtliche Mobilitätssicherung im Norden geschaffen werden. Zur Umsetzung gebracht müsse es dann von den jeweiligen Gemeinderäten werden.

„Jugendthemen sind Zukunftsthemen – der Nachtbus muss kommen“, so Gürtler und Stopper unisono.
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