26.07.2017, 06:51 Uhr

ÖVP: "Volle Kraft für unsere Gemeinden"

Bgm. Christian Bauer, LA Christoph Kaufmann, NR Johann Höfinger, Bgm. Franz Schneider. (Foto: Zeiler)

Bezirk Tulln präsentiert Halbzeit-Bilanz nach Gemeinderatswahlen 2015.

BEZIRK TULLN / KLOSTERNEUBURG. "Die Arbeit, die hier passiert, ist nicht alltäglich", die "Zusammenarbeit mit Landeshauptfrau Mikl-Leitner eine fruchtbare", öffnet Bezirksparteiobmann NR Johann Höfinger die Pressekonferenz unter dem Titel "Halbzeitbilanz der Gemeinden im Bezirk", bei der auch LA Christoph Kaufmann sowie die beiden Bürgermeister Christian Bauer (Fels) und Franz Schneider (Großriedenthal) Rede und Antwort stehen.
Das Ergebnis der Gemeinderatswahlen vom 25. Jänner 2015 seien die Grundlage dafür, dass man eine erfolgreiche Halbzeitbilanz legen könne. Allen voran mit den hervorragenden Ergebnissen in Atzenbrugg, wo über 80,4 Prozent und in Absdorf, wo 77,8 Prozent erreicht worden sind. Heute sind 21 Bürgermeister und 304 Gemeinderäte der Volkspartei NÖ im Bezirk tagtäglich für die Bürger da. Gemeinsam mit dem Land NÖ und dem Miteinander mit den Gemeindebürgern wurden in den vergangen Jahren eine Vielzahl an Projekten umgesetzt. "Hervorheben möchte ich drei Projekte: Bau des neuen Gemeindeamtes mit Einbindung Hilfswerk in Fels, Ankauf eines Wechselladefahrzeuges mit Kran in Sieghartskirchen und der Bau des SeneCura Sozialzentrums in der Gemeinde Sitzenberg-Reidling", zählt Höfinger auf.
Ingesamt hat das Land NÖ zur Halbzeit die unterschiedlichsten Gemeindeprojekte im Bezirk mit rund 60 Millionen Euro gefördert (siehe unten) – von Investitionen in Schulen und Kindergärten über Gemeindestraßen und Infrastruktur, bis hin zu Kultur- und Wissenschaftsförderungen. "Klar ist, dass wir auch in der zweiten Hälfte der Periode volle Kraft für unsere Gemeinden geben werden" so Höfinger, denn jetzt sei nicht die Phase, sich zurückzulehnen. Die Arbeit zwischen Gemeinden und Land müssten weiter vorangetrieben werden.

"Man muss funktionieren"

Als Bürgermeister müsse man vom ersten Tag an "funktionieren", Bürgermeister sein könne man nicht lernen, so Christian Bauer, der in seiner kurzen Amtszeit bereits einiges vorzuweisen hat: So wurde Fels zur vereinsfreundlichsten Gemeinde gewählt, in Sachen Bonität ist man unter den Top 250 Gemeinden von Österreich und er (Anm. Bauer) ist einer von den sechs beliebtesten Bürgermeistern national.

Wohnprojekt soll Abwanderung verhindern

Großriedenthal sei jene Gemeinde, die im Bezirk die landwirtschaftlich-orientierteste ist, so Franz Schneider, der im Rahmen der Halbzeitbilanz sein "Lieblingsprojekt" skizziert, nämlich ein Wohnbauprojekt, das im Endausbau 50 Wohnungen sowie zusätzlich Reihenhäuser bietet. Aber auch die Wasserversorgung ist ihm ein Anliegen: Ein Tiefbrunnen wird errichtet und der "soll auch die nächsten eineinhalb Generationen versorgen".

"Prosperierender Bezirk"

Aus Sicht von LA Christoph Kaufmann waren die vergangenen 2,5 Jahre eine "spannende Zeit". Ein Wechsel an der Spitze (Mikl-Leitner anstatt Pröll) sowie die Zusammenlegung von Klosterneuburg und Tulln: "Mögliche Barrieren wurden so gut wie möglich bereinigt", so der Abgeordente, der auf weitere künftige Synergien hofft aber auch Projekte anspricht, wie etwa den Öffi-Ausbau: "Ab Dezember fährt die S40 im 15 Minuten Takt bis Kritzendorf", die Infrastruktur am Bahnhof Tullnferfeld solle weiter ausgebaut werden – dies und mehr könne man sicher umsetzen, weil "wir ein prosperierender Bezirk, wenn nicht der prosperierendste in ganz Niederösterreich sind".

60 Millionen in den letzten 2,5 Jahren: Wofür?

Für Schulen und Kindergärten:
Insgesamt wurden 22,5 Mio. Euro in Baumaßnahmen an Schulen und Kindergärten investiert und vom Land NÖ mit insgesamt 6,1 Mio. Euro gefördert. Darunter der VS Neubau Tulbing und KG Zubau Atzenbrugg.

Durch Finanzsonderaktionen für Arbeit und Wirtschaft:
Im Rahmen der Finanzsonderaktionen des Landes NÖ für Arbeit und Wirtschaft wurden 15 Gemeinde-Projekte mit insgesamt 6,4 Mio. Euro gefördert. Damit wurden 13,8 Mio. Euro an Gemeinde-Investitionen ausgelöst. Darunter Gemeindeamt Fels am Wagram, Investitionssumme 980.000 Euro, Fördersumme 350.000 und Straßenbau Zwentendorf an der Donau. Investitionssumme 768.000 Euro, Förderstumme 300.000 Euro.

Für Investitioen in Gemeindestraßen, Feuerwehren und Infrastruktur:
In diesem Bereich hat das Land NÖ Geeindestraßenprojekte mit 12,5 Mio. Euro, Feuerwehren mit 1,5 Mio. Euro und Gemendeeinrichtungen, wie Bauhöfe und Amtshäuser mit 1,9 Mio. Euro gefördert.

Revitalisierung der Ortszentren:
Zur Förderung des Einkaufens in Ortskernen und Stadtzentren wurden drei Projekte mit 29.800 Mio. Euro gefördert und damit Investitionen in der Höhe von 99.300 ausgelöst. Und zur Förderung und Revitalisierung von Ortskernen und Stadtzentren wurden 21 Projekte mit 348.000 Euro gefördert und damit Investitionen in der Höhe von 1,2 Mio. Euro ausgelöst.

Für Sport und Freizeitanlagen:
Insgesamt wurden 25 Projekte mit 120.000 Mio. Euro gefördert und damit Investitionen von 1,1 Mio. Euro ausgelöst. U. a. Neubau Funcourt und Beachvolleyballplätze in Grafenwörth am Wagram.

Für Kultur und Wissenschaftsprojekte:
Insgesamt wurden 297 regionale Kultur und Wissenschaftsprojekte mit 30 Mio. Euro gefördert. Darunter Museum Gugging und Infrastrukturförderung für den Betrieb der Oper Klosterneuburg.

Für den Neubau und den Erhalt von Güterwegen:
Insgesamt wurden 2,4 Mio. Euro in 630 km Güterwege investiert und mit 1,1 Mio. Euro vom Land NÖ gefördert.

0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.