17.09.2014, 08:43 Uhr

Scharfe Kritik an dem Bau der Moschee in Tulln

FPÖ Bezirks-Chef Andreas Bors (Foto: FPÖ Tulln)

FPÖ: "Bauten dienen Parallelkultur und verdeutlichen nur Machtanspruch der Muslime".

TULLN. "Wenn – wie die Tullner-Bezirksblätter berichteten – die Tullner Bosniaken-Keveser bereits eine Moschee in Tulln planen, so ist das für die FPÖ-Tulln einmal mehr ein Anlass, allen interreligiösen Friedensromantikern wenig erfreuliche Tatsachen bezüglich der Fundamente des Islams in Erinnerung zu rufen", sagt Andreas Bors, Bezirksobmann der Freiheitlichen. Nur zur Erinnerung das Zitat des erst jüngst in Wien wahlkämpfenden türkischen Ministerpräsidenten Erdogan: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten", wiederholt Bors, der überzeugt ist, dass „Moscheebauten der Integration nicht förderlich sind."
Beispielsweise gebe es der Sprecher der Muslimischen Gemeinschaft in der Steiermark offen zu, wenn er sagt, dass eine Moschee nicht nur ein ,,Bau aus Stahl und Beton" sei, sondern auch dazu diene, ‚,das Selbstbewusstsein der muslimischen Gemeinde weiterzuentwickeln". Es geht also um die Stärkung der muslimischen Gemeinde, stellt Bors fest: "Für mich bewahrheitet sich bei solchen Aussagen nur die Position der FPÖ: Moscheebauten sind der Integration nicht förderlich, sondern bedienen noch mehr Parallelkulturen.“

Gegen muslimische Gegenwelt in Tulln
Die FPÖ wird nicht akzeptieren, dass unter dem Deckmantel einer falsch verstandenen Toleranz und Religionsfreiheit, eine muslimische Gegenwelt inmitten von Tulln entstehen kann. Die FPÖ hat auch erhebliche Zweifel, dass der Islam, mit dem Rechtsstaat, der Trennung von Staat und Religion und den Menschenrechten kompatibel ist. Wir verwehren uns auch dagegen, dass mit solchen Moscheebauten unsere Heimatstadt Tulln offenbar als muslimische Zuwanderungsstadt attraktiviert werden soll.

Hier geht's zum Artikel vom 11. September:
"Extreme Meinung ist oft Absicht"
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