11.12.2017, 11:26 Uhr

Prüfungsreiches Wochenende für die Tullner Taekwondoins

Hannes Gruber, Emil Freygner, Fabian Scherer, Oliver Czabany, GM Dietmar Brandl, Josef Bauchowitz, Luis Hubert, Rupert Dorfstetter, Tobias Hetlinger, Amra Kahrimanovic, Daniel Popp, Trainerin Yvonne Paunovic, Ben Hackensöllner, Sascha Krstic, Fabio Kleztl, Mathias Lehner, Adrian Broneder, Mathias Popp, David Floh, Trainerin Sandra Petrovic, Fabian Eder, Florian Flessl, Felix Köstlbauer (Foto: privat)

Tolle Kämpfe beim 10. Tangun Kyorugi Cup und der 1. BAMBINI – Dobok Prüfung

TULLN (red). Ein mehr als aktives Wochenende haben die Tullner Taekwondoins hinter sich. So hieß es am Freitag für die Jüngsten antreten zur ersten BAMBINI-DOBOK Prüfung, während tags darauf die Anfänger und Fortgeschrittenen ab Schulalter bei der 10. Clubmeisterschaft dem Tangun Kyorugi Cup ihr bestes gaben.

Freitag – BAMBINI Dobok Prüfung

Seit 8. September bietet der Taekwondo Club Tangun Tulln jeden Freitag von 17 bis 18 Uhr ein eigenes Training für Kindergartenkinder im Alter von 3 bis 6 Jahren an. Das Interesse war so groß, dass bei den ersten Trainings teilweise bis zu 30 Bambinis, wie die Tangun Familie ihre jüngsten Sprösslinge liebevoll nennt, dabei waren.
Nach den vier Wochen gratis Training haben sich sage und schreibe über 20 Bambinis angemeldet und sind seitdem mit Spaß und Fleiß dabei. Unter der Leitung von Yvonne Paunovic, Absolventin der BAKIP Wien und Sandra Petrovic, Absolventin der BASOP St. Pölten werden vor allem Koordination und Gleichgewicht mit den entsprechenden Kampfsport Techniken geschult. Im Vordergrund stehen allerdings der Spaß an der Bewegung und das Erlernen eines korrekten Sozialverhaltens mit Respekt und Disziplin.
Nach nunmehr über zwölf Wochen Training durften die Bambinis zu ihrer Ersten Prüfung antreten.
Mit der so genannten DOBOK Prüfung konnten sie ihr erworbenes Können unter Beweis stellen, und wer die Prüfung bestand hatte ab da die Erlaubnis ab nun im offiziellen Taekwondo Trainingsgewand, dem weißen Dobok zu trainieren.

Dobok als Lohn

Natürlich waren die Prüfungsaufgaben auf die jungen Sportler extra zugeschnitten und wurden seit Beginn der Trainingseinheiten immer wieder geübt. So hatten die jungen Taekwondoins die wichtigsten Stellungen für die Begrüßung und Beginn der Übung vorzuzeigen. Ebenso wurde das richtige Verbeugen vor Fahne und Meister abgeprüft und als Taekwondo Technik der gerade Fauststoß mit lautem Kampfschrei, dem Kihap.
Prüfer Dietmar Brandl ließ die Bambinis in Gruppen zu jeweils fünf Schülern Aufstellung nehmen und die Übungen präsentieren. „Es ist echt erstaunlich, was unsere Trainerinnen und Trainer hier mit den Bambinis geleistet haben! Vom gerade Dreijährigen bis hin zum knapp Sechsjährigen, sind alle mit Eifer und vor allem voller Konzentration bei der Sache gewesen. Und es heißt schon was, wenn es fünf Dreijährige schaffen, ganz ohne ihre Eltern sich genau auf einer Linie aufzustellen und nur auf die Kommandos des Prüfers zu hören und die geforderten Stellungen und Techniken so gut sie können darzubieten. Ich bin sehr stolz auf diesen Nachwuchs“, freute sich Vereinsobmann Dietmar Brandl.
Sobald eine Gruppe bestanden hatte bekam jeder Sportler von Dietmar Brandl seinen Dobok ausgehändigt, den er in der Garderobe mit seinen Eltern das erste Mal anziehen durfte.

Großmeister bindet erstmals Gürtel

Als alle Bambinis in ihrem Dobok steckten, durften sie einzeln mit ihren Eltern zu Großmeister Dietmar Brandl nach vorne treten und bekamen von ihm persönlich ihren TY, den Taekwondo Gürtel, umgebunden und wurden so als vollwertige Taekwondoin in die Tangun Familie aufgenommen. Dazu gab es die Prüfungsurkunde und die Eintragung im Bambini-Ausweis. Den Abschluss bildete dann das gemeinsame Foto mit den Trainerinnen und Eltern.

17 spannende Kämpfe bei der Clubmeisterschaft

Seit zehn Jahren in Folge gibt es den Tangun Kyorugi Cup, die interne Clubmeisterschaft der Tullner Taekwondoins. 30 Sportler lieferten sich dabei spannende Kämpfe. Vor allem die erst diesen Herbst neu dazu gekommenen Kinder und Jugendlichen konnten dabei ihre bereits gewonnene Erfahrung aus den Wettkampftrainings zum Einsatz bringen.
Als Ehrengäste waren Bürgermeister Peter Eisenschenk und Sportstadtrat Wolfgang Mayrhofer erschienen und wünschten den Sportlern verletzungsfreie und erfolgreiche Kämpfe.
Vom Weißgürtel bis hinauf zu den Rotgürteln dem letzten Schülergrad vor der Meisterprüfung, reichte das Teilnehmerfeld. Und auch das Kampfrichterteam bestand rein aus Tullnern Taekwondoins mit Referee Lizenz. „Das ist fast schon ein Novum! Kaum ein anderer Verein in Österreich hat so viele ausgebildete Kampfrichter die auch aktiv bei Meisterschaften im Einsatz sind. Da sind die Tullner wieder einmal Vorreiter“, freut sich Obmann Dietmar Brandl.

Neben den Medaillen für die ersten drei Plätze wurden auch wieder drei Pokale vergeben. Ausgezeichnet wurden einerseits der beste Kämpfer und die beste Kämpferin des Turniers, sowie mit dem dritten Pokal, dem Mag. Gerhard Otzlberger Wanderpokal, der  Sportler der im vergangenen Jahr besondere Leistungen um den Tangun Tulln bzw. das Taekwondo erworben hat.

Kevin Bruckner ist bester Kämpfer

Als bester Kämpfer der Clubmeisterschaft ging Kevin Bruckner hervor. Der Elfjährige ist erst im Herbst zum Tangun Tulln gestoßen und trainiert mit viel Eifer. Das Ergebnis des Fleißes war beim Turnier zu sehen. Er konzentrierte sich nur auf die nötigen Techniken und eine gute Kickdistanz, was ihm auch den Sieg über seinen Kontrahenten einbrachte.
Bei den Damen konnte Manuela Nagl-Hätinger diesen Titel für sich beanspruchen. Sie überzeugt durch ein enormes Kämpferherz. Auch wenn sie ihren Kampf gegen ihre erfahrenere Gegnerin verlor. Der gezeigte Einsatz brachte ihr den Pokal „Beste Kämpferin“

Wanderpokal für Anna Doschek

Der Wanderpokal ging an Anna Doschek. Die 16 jährige hat im vergangen Jahr einen enormen Entwicklungsschritt im Taekwondo gemacht. Anna hat vor allem ein hohes Engagement und Verantwortungsbewusstsein gezeigt. Sie unterstützt bei den Meisterschaften die Coaches, sorgt unter anderem dafür dass jeder Kämpfer seine Schützer parat hat und auch bei den Verwaltungsarbeiten wie der Kontrolle der Ausweise und deren Vorbereitung für diverse Eintragungen ist immer Verlass auf sie. Für ein Jahr wird nun der Wanderpokal ihr Zimmer schmücken und damit den Dank der Tangun Tulln Familie repräsentieren.

„Mr. Bob“ ehrt Victoria Nagl

Einen ganz besonderen und einmaligen Pokal gab es dann noch für die Organisationsreferentin des Tangun Tulln, Victoria Nagl. Ab nun wird eine Büste des Kick-Dummys „Mr. Bob“ ihr Regal schmücken. Dieser Pokal ist einerseits als Dankeschön für ihren enormen Einsatz in diesem Jahr gedacht und zugleich als Erinnerung für eine besondere Leistung die Victoria im Zusammenhang mit „Mr. Bob“ erbracht hat.

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