25.01.2018, 13:11 Uhr

„Donauhalle“: Messe Tulln plant neue Halle

Ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Bürgermeister Peter Eisenschenk, Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, Geschäftsführer der Messe Tulln Wolfgang Strasser. (Foto: Messe Tulln / Friedrich Jansenberger)

Die Unterlagen werden im Frühjahr in die zuständigen Gremien eingebracht, danach fällt eine Entscheidung über die Förderung.

TULLN (red). Große Zukunftspläne schmiedet die Messe Tulln: Bürgermeister Peter Eisenschenk und Messe-Geschäftsführer Wolfgang Strasser stellten diese Pläne Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav und ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki vor. So soll eine neue Messehalle „Donauhalle“ errichtet werden und dadurch die bisherige Rundhalle 1 ersetzen sowie ein Hochfrequenzeingang geschaffen werden. In Summe sollen circa 8,7 Mio. Euro investiert werden. Die Messe Tulln hat dazu um eine Regionalförderung der ecoplus angesucht. „Unsere Experten schauen sich dieses Projekt ganz genau an. Aber auf den ersten Blick handelt es sich hierbei um zielführende Investitionen, die wichtige Impulse für den Messestandort Tulln auslösen können“, betont Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav.

Die Details

Im Detail soll die Messehalle eine Fläche von mehr als 2.600 Quadratmetern erhalten und direkt an die bestehende Halle 2 angrenzen. Die Sitzplatzkapazität von 180 Plätzen soll durch ein Messe-Restaurant auf 250 Plätze ausgeweitet werden. Darüber hinaus soll ein Foyer mit einem Kassabereich südlich der Halle 2 im Ausmaß von circa 300 Quadratmetern errichtet werden. Durch die Entfernung des Zaunes entsteht auf der Südseite der Halle ein Vorplatz.

Starke Marktposition wird gefestigt

„Es freut mich sehr, dass die Geschäfts- und Besucherzahlen der Messe Tulln eine sehr zufriedenstellende Entwicklung zeigen. Neben den Eigenmessen haben sich auch die Gastveranstaltungen und Events positiv entwickelt. Hier hat die Messe Tulln einige sehr positive Entwicklung in den vergangenen Jahren durchlaufen. Die wirtschaftliche Basis für die Durchführung des Projektes ist also seitens der Messe gegeben“, so Petra Bohuslav.
„Ich freue mich, dass die Messe Tulln mit ihrer jahrelangen, ausgezeichneten Arbeit die Argumentationsgrundlage für den weiteren Ausbau des Messestandortes gelegt hat, und dass das Land Niederösterreich erneut ein verlässlicher Partner für ein bedeutendes Projekt zur Weiterentwicklung der Stadt ist. Mit dieser Investition zeigen wir erneut: Tulln ist der führende Messestandort Niederösterreichs“, meint der Tullner Bürgermeister Peter Eisenschenk zu den Plänen für die Messe Tulln.
„Der Neubau der Donauhalle (Halle 1) mit dem neuen Eingangsbereich am Messegelände Ost erfolgt zum richtigen Zeitpunkt im aktuellen Wachstumskurs und wird die starke Marktposition der Messe Tulln deutlich festigen“, so Messe Tulln Geschäftsführer Wolfgang Strasser.
„Die erforderlichen Unterlagen liegen uns vor, im Frühjahr 2018 werden diese in die zuständigen Gremien eingebracht und danach fällt eine Entscheidung über die Förderung“, erklärt ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki.

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