12.09.2016, 12:38 Uhr

JVP: "Meister sind wertvoll"

Malermeister Gerald Schneiber, JVP Bezirksobmann GR Bernhard Heinreichsberger, Tischlermeister Johann Krenn (Foto: VP)

Arbeitsgespräch von JVP Bezirksobmann Heinreichsberger mit Handwerkermeister

BEZIRK TULLN (red). Die Junge ÖVP im Bezirk unter Obmann Bernhard Heinreichsberger begrüßt die Teilentbürokratisierung und Modernisierung der Gewerbeordnung und sieht dies als wichtigen Schritt in die richtige Richtung zur Entlastung der Wirtschaft. Da im Moment die Unterschiede zwischen 40 und 160 Kalendertagen für ein Betriebsanlageverfahren betragen, halten die Jungen eine einheitliche Dauer bundesweit für sinnvoll.
Die geplante Reduzierung der reglementierten Gewerbe sehen die drei Michelhausner jedoch sehr kritisch und pochen auf die Beibehaltung der Meister. „Produkte aus Meisterhand stehen für hochwertige Qualität auf die sich die Konsumenten verlassen können, das mag aber gelernt und geprüft sein, weiters sichern wir auch regionale Arbeitsplätze“ so der Tischlermeister Johann Krenn. Auch der Malermeister Gerald Schneiber meint „Wir Handwerker bilden ständig neue Lehrlinge aus, dazu braucht es aber erfahrene Meister. Würde man die Meister abschaffen hätte das negative Auswirkungen für die Ausbildung der Jungen“.
In Deutschland wurde die Liberalisierung der Handwerksordnung durchgeführt, folglich kam es kurzfristig zu einem Anstieg der Gewerbeberechtigungen, jedoch waren die neugegründeten Firmen nicht lange am Markt. Mittlerweile findet in Deutschland wieder ein Umdenken statt, auch bei der Lehrlingsausbildung konnte man die sinkende Qualität der Ausbildung durch die Liberalisierung feststellen.
 

Betrieb steht für Qualität

„Jeder Meisterbetrieb in unserem Bezirk ist ein Unikat und steht für Qualität, ich bin für die Beibehaltung des Meisters, für eine fundierte Lehrlingsausbildung, für die Sicherheit der Konsumenten und für die Förderung der regionalen Wirtschaft, es wäre schön wenn Bundeskanzler Kern sich dies zu Herzen nimmt, die Geißelung der Wirtschaft muss endlich ein Ende haben“ so Heinreichsberger
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