16.03.2016, 13:38 Uhr

Mehr Service zu weniger Kosten?

Peter Hofbauer, Unicope / Patrik Pusnik, Tulln / Gerlinde Maschler, Moderation / Viktor Geyrhofer, Tulln / Manfred Feichter (Foto: Fairmoney)

Diese Frage stellten sich am 14.03. prominente Vertreter aus der Wirtschaft und dem öffentlichen Bereich im Tullner Rathaus.

TULLN (red). Auf Einladung der FAIRMONEY Kostenmanagement GmbH trafen sich am Montag den 14.03. am Nachmittag rund 50 prominente Persönlichkeiten aus der Wirtschaft sowie zahlreiche Gemeindevertreter aus Niederösterreich. Stadtamtsdirektor Viktor Geyrhofer leitete den Nachmittag inhaltlich ein: „Die Herausforderungen an die Verwaltung einer Stadt sind vielfältig. Die Erwartungen unserer Bürger reichen von mehr Lebensqualität, einer intelligenten Raumnutzung in unserer Stadt bis hin zu einem effizienten und kostenbewussten Umgang mit den öffentlichen Ressourcen. In diesem Zusammenhang engagieren wir für einige Bereiche Spezialisten um das Optimum für unsere Stadt und Ihre Bürger zu erreichen. Im Bereich der Fixkosten der Stadt haben wir in einigen Projekten die Firma FAIRMONEY engagiert und dabei bis zu 35% Kostenreduktion erreichen können.“

Georg Greutter, Geschäftsführer und Gründer von FAIRMONEY beschreibt im Anschluss konkret das Projekt „Telekomunikation neu“ der Stadtgemeinde Tulln, welches er begleiten durfte. Ausgehend von über 400 Seiten Rechnungen und Verträgen für über 30 Standorte der Stadtgemeinde stellt Greutter den Weg zu einem konkreten Kosteneinsparungsprojekt dar. Zuerst wurden sämtliche Mobilfunkverträge neue verhandelt und gemeinsam mit der Stadt Tulln in neue Tarife umgestellt – alleine dabei konnten rund 6.000 € an Einsparungen innerhalb kurzer Zeit realisiert werden. Im darauf folgenden Projekt arbeiteten Mitarbeiter von FAIRMONEY und Tulln 14 Monate an einer Umstellung der Telefonanlage von Tulln mit mehr Erreichbarkeit für die Bürger und modernerer Technologie bei gleichzeitiger Kostenreduktion für die Gemeinde.

Patrik Pusnik aus der IT-Abteilung der Stadt Tulln berichtet über den Projektumfang: „Insgesamt wurden 238 Mitarbeiter an über 30 Standorten mit 135 Festnetztelefonen, 56 Mobiltelefonen, 47 Schnurlostelefonen, 8 Fax-Anschlüssen und 7 Türöffner in das Projekt integriert und gemeinsam an einem Tag umgestellt“. Die eindrucksvolle Darstellung veranlasst Moderatorin Gerlinde Maschler zu einem spontanen Lob: “Unglaublich, wie verantwortungsvoll und professionell hier mit öffentlichen Geldern umgegangen wird – solche Projekte sollten vielmehr als Vorbild in der Öffentlichkeit dienen.“

Den runden Abschluss des Fachvortrages bildet die nicht minder eindrucksvolle Präsentation von Peter Hofbauer der Firma UNICOPE – auf wenigen Folien stellt er ein komplett neuartiges Kommunikationskonzept dar, in welchem alle Mobiltelefone, alle Standorte und alle Anschlüsse der Stadt Tulln mit einer Telefonanlage genutzt werden können. Die Mitarbeiter können nun direkt vom Rathaus in den Kindergarten verbinden und umgekehrt, auch wenn der Bürgermeister unterwegs mit dem Handy telefoniert kann er von dort nunmehr direkt ins Rathaus verbinden. „In Tulln telefonieren alle in einem Verbund und sparen dabei auch noch Kosten.“ Berichtet Hofbauer stolz. Die Umstellung erfolgte dabei – nach ausreichender Vorbereitung - reibungsfrei innerhalb von einer Woche. Geyrhofer und Pusnik bestätigen auch, dass die Mitarbeiter mit dem neuen System sehr zufrieden sind und FAIRMONEY bestätigt, dass das Kostenbudget eingehalten wurde und tatsächlich über 35% an Telefonkosten eingespart werden konnten.
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