Exit: Selbsthilfe im Bezirk Urfahr-Umgebung

Das EXIT-sozial leitet Selbsthilfegruppen und kann bei der Organisation eigener Gruppen helfen
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  • hochgeladen von Magdalena Schiefermüller

BAD LEONFELDEN. Im Psychosozialen Zentrum in Bad Leonfelden werden Beratungsgespräche für Menschen in belastenden Situationen oder mit psychischen Erkrankungen angeboten. Die Beratungen im Verein EXIT-sozial sind kostenlos und der Verschwiegenheit unterlegen.

Gruppengespräche

Für Betroffene besteht auch die Möglichkeit, sich in geleiteten Gruppen untereinander über verschiedene Themen auszutauschen. Seit einigen Jahren bietet das EXIT-sozial geleitet Gruppen an. Themen waren bisher Burnout, Depressionen und es gab auch Männer- sowie Frauengruppen. Zukünftige Gruppen sind bereits in Planung, so ist für Herbst eine Gruppe für Menschen, die an Tinnitus leiden, angesetzt. Aber nicht nur das EXIT-sozial selbst bietet Hilfe an.

Auch andere Anlaufstellen im Bezirk

Im Bezirk gibt es weitere Anlaufstellen für Betroffene, die ihre Erfahrungen mit anderen teilen möchten. In Hellmonsödt treffen sich beispielsweise zur Zeit Eltern von Kindern mit Beeinträchtigungen und tauschen sich über ihren Alltag und Probleme aus.
Laut Susanne Hofer von EXIT-sozial bestehe generell Nachfrage an Selbsthilfegruppen in der Umgebung, diese seien aber oftmals schwer zu organisieren. "Der Bedarf ist da, die Umsetzung und Lebbarkeit sind allerdings herausfordernd." Vor allem Termine und Uhrzeiten, die für alle Teilnehmer passen, seien laut Hofer oft schwer zu finden.

Organisationshilfe

Das Bad Leonfeldener Psychosoziale Zentrum bietet ebenso Unterstützung bei der Organisation von neuen Selbsthilfegruppen. Bei Interesse an einer neuen Gruppe kann das EXIT-sozial beim Etablieren helfen und Räumlichkeiten bereitstellen. "Wir sind sehr interessiert und bereit Unterstützung zu bieten, auch durch einen unserer Profis," sagt Hofer. Susanne Hofer räumt allerdings ein, dass Selbsthilfegruppen nicht für alle Betroffenen der richtige Weg seien. Oftmals hätten Menschen Hemmungen vor einer Gruppe zu sprechen und fühlen sich bei Einzelgesprächen wohler.
Allgemein stellt Hofer in der Bevölkerung eine wesentlich größere Bereitschaft fest, Unterstützung in psychischen Notlagen zu suchen. "Es ist nichts Verwerfliches mehr, Hilfe in Anspruch zu nehmen, auch nicht am Land."

Autor:

Magdalena Schiefermüller aus Urfahr-Umgebung

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