Rotes Kreuz UU
Insektenstiche – richtig reagieren bei allergischen Reaktionen

Eine Wespe stach Lisa in den Hals. Kühlung von innen und außen ist die wichtigste Erste-Hilfe-Maßnahme.
  • Eine Wespe stach Lisa in den Hals. Kühlung von innen und außen ist die wichtigste Erste-Hilfe-Maßnahme.
  • Foto: ÖRK/Thomas Holly-Kellner
  • hochgeladen von Gernot Fohler

Im Hochsommer, wenn das Obst bald reif wird, surrt es draußen: Wespen, Bremsen, Gelsen und Hornissen haben Hochsaison. Manchmal kommt es bei Stichen zu allergischen Reaktionen. Da kann es lebenswichtig sein, wenn man weiß, was zu tun ist.

URFAHR-UMGEBUNG.Laut Auskünften des Allergiezentrums im Kepler Universitätsklinikum Linz sind Wespen am Häufigsten für Allergiefälle verantwortlich. Schnelle Hilfe im Notfall kann lebensrettend sein.

Ein Szenario: Lisa (13) sitzt im Garten und isst Kuchen. Sie hat Durst und trinkt aus ihrem Saftglas am Tisch. Beim Trinken sticht sie eine Wespe in den Mund-Rachen-Raum. Der Stich war schmerzhaft, die Atemwege schwellen an. Geschockt greift sich Lisa an den Hals, läuft zu ihrer Mutter und erzählt, was passierte.
Wie kann sie ihr rasch helfen?
Die Mutter holt Eis aus dem Gefrierschrank, wickelt es in Tücher legt sie als kalte Umschläge um den Hals. Lisa bekommt auch einen Eislutscher (Achtung vor weiteren Wespen). Durch die Kühlung von innen und außen wird die Schwellung klein gehalten und Lisa kann ruhig und tief atmen bis die Rettung eintrifft.
Den Oberkörper des Mädchens hoch lagern. Lisa soll langsam und tief atmen.
Die Mutter weiß, dass Lisa allergisch reagiert. Sie verabreicht ihr die im Haus befindlichen Notfallmedikamente (Notfall-Pen).
Sofort wählt sie den Notruf 144.

Notfallmedikamente

Allergiker sollen Notfallmedikamente immer dabei haben
Rund 300.000 Österreicher zeigen nach einem Insekten-Stich allergische Reaktionen. Diese reichen von Hautausschlägen bis hin zu schweren Reaktionen, die sich auf das Herz-Kreislaufsystem und die Atemwege auswirken. Laut Auskünften des Allergiezentrums im Kepler Universitätsklinikum Linz sind Wespen am Häufigsten für Allergiefälle verantwortlich. Schnelle Hilfe im Notfall kann lebensrettend sein.

„Wer auf Bienen- und Wespenstiche allergisch reagiert, soll sich vom Arzt Notfallmedikamente verschreiben lassen, die man immer mit dabei hat“

, rät der OÖ. Rotkreuz-Präsident Walter Aichinger.
Das Einzige was man im Notfall falsch machen kann, ist nichts zu tun. Ein Erste-Hilfe-Kurs nimmt Angst, gibt Sicherheit und lohnt sich zu 100 Prozent.

Buchungs-Anfragen, Termine und weitere Informationen unter www.erstehilfe.at

Autor:

Gernot Fohler aus Urfahr-Umgebung

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

Eine/r folgt diesem Profil

Newsletter Anmeldung!

Du willst Infos, Veranstaltungen und Gewinnspiele aus deiner Umgebung?

Dann melde dich jetzt für den kostenlosen Newsletter aus deiner Region an!

ANMELDEN

Newsletter Anmeldung!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.