Tees und ihre Wirkung

Alle ein bis zwei Monate sollte die Teesorte gewechselt werden.
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BAD MÜHLLACKEN. "Tee enthält gesundheitsfördernde Inhalts- und Bitterstoffe, sorgt für Entspannung und ist ein Stimmungsaufheller", erklärt die Kräuterpädagogin Manuela Draxler vom Kneipp Traditionshaus der Marienschwestern in Bad Mühllacken. Sie empfielt gerade im Winter Rosmarin, Ingwer, Johanneskraut und Thymian-Tee zu trinken: "Diese Tees haben eine wärmende Wirkung und bringen Sonne ins Herz. Um die bestmögliche Wirkung zu erziehlen, kann der Tee noch mit wärmenden Gewürzen wie Nelken oder Zimt verfeinert werden."

Den richtigen Tee bei Erkältungen

Bei Fieber ratet die Kräuterpädagogin Königskerzen-Tee zu trinken, da er fiebersenkend, entzündungshemmed und schmerzlindernd ist. Bei Verschleimungen sollte man zu Thymian und Malven-Tee greifen und um Erkältungen gleich im Vorhinein vorzubeugen, empfielt Manuela Draxler Spitzwegerich und Sonnenhut-Tee. Warme Tees tragen zur Heilung bei, jedoch sollte das Aufgussgetränk nicht zu heiß und in kleinen Schlucken genossen werden.
"Zwei bis drei Tassen am Tag sollten genügen. Vorallem bei den Heiltees wie Wermut, der gegen Magen- und Darmbeschwerden verwendet wird, sollte man nicht übertreiben. Alle ein bis zwei Monate sollte die Teesorte gewechselt werden", so die Kräuterpädagogin.
Melisse und Minze haben eine kühlende Wirkung und sollten daher nur als Erfrischungegetränk verwendet werden.

Selbstgemachter oder gekaufter Tee?

"Wenn man Tee nicht selbst macht und kauft, sollte man zumindest darauf achten, dass diese Bioqualität haben und keine Aromen enthalten sind. Solche Tees sind unter anderen in Apotheken erhältlich", erklärt Draxler. Selbstgepflückte Kräuter sollten im Schatten und nicht zu heiß getrocknet werden. "Besonders köstlich ist selbstgemachter Tee aus Apfelschalen, Birnen und Himbeeren", verrät die Tee-Kennerin.

Tee-Tipp

Der Fastensegen-Tee enthält Käsepappel, Rosmarin, Lavendel, Löwenzahn und Melisse oder Brennessel-Tee. Sie wirkrn entschlackend und entwässernd und sind somit besonders für die Fastenzeit geeignet.

Alle ein bis zwei Monate sollte die Teesorte gewechselt werden.
Manuela Draxler (rechts) ist Kräuterpädagogin im Kneipp Taditionshaus der Marienschwestern in Bad Mühllacken.
Autor:

Veronika Mair aus Urfahr-Umgebung

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