Wilderei mit Pfeil & Bogen
1.000 Euro Belohnung für Hinweise auf mutmaßliche Bogen-Wilderer

Fotofalle
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  • Foto: Bezirkspolizeikommando Urfahr-Umgebung
  • hochgeladen von Gernot Fohler

ALTENBERG/LINZ (fog). Die Polizei hat den Verdacht, dass sich in Altenberger Wäldern Wilderer mit Pfeil und Bogen herumtrieben. Bereits im August 2018 tappten zwei Männer mit Sportbekleidung und Sportbögen im Wald in eine sogenannte Fotofalle im Gemeindegebiet Altenberg-Oberbairing beziehungweise zwischen Lederfabrik und "Pfaffenberger" entlang des Haselgrabens (B126). Die Jagd mit Pfeil und Bogen ist in Österreich verboten – bereits das Pirschen damit ist strafbar. Die Polizei ermittelt jedenfalls wegen Tierquälerei, wenn Tieren nachgestellt wurde.
Ein weiteres Bild der Fotofalle erhärtet den Verdacht der Wilderei. Es zeigt ein Reh mit einer Wunde am Schulterblatt, die von einem Pfeil stammen könnte. Bis dato ist dieses Reh nicht wieder aufgetaucht bzw. ist nicht sicher, ob es bereits verendet ist, so der stellvertretende Bezirkspolizeikommandant Erwin Pilgerstorfer, selbst ein Jäger. 

Sieben Rehe fehlen

Während die Altenberger Jägerschaft davon ausgeht, dass zirka sieben Rehe im Revier laut Zählungen fehlen würden, gilt das für Pilgerstorfer noch nicht als sicherer Beweis: "Rehe verändern ihren Aufenthaltsort auch, wenn Gefahr droht oder woanders bessere Äsung möglich ist."

1.000 Euro Belohnung

Die Polizei bittet um zweckdienliche Hinweise, um welche beiden Personen es sich handeln könnte, die am 12. August 2018 mit einer relativ markanten Sportkleidung und Sportbogen in den Wäldern hinter der Lederfabrik entlang der B126 unterwegs waren. Eventuell wurden verdächtige Personen oder Kraftfahrzeuge wahrgenommen. Sämtliche Informationen werden vertraulich behandelt. Für zweckdienliche Hinweise, die zur Ausforschung der Täter führen, werden seitens des Landesjagdverbandes OÖ 1.000 Euro Belohnung ausgeschrieben.

Vertrauliche Informationen an:
Bezirkspolizeikommando Urfahr-Umgebung in Gallneukirchen Tel. 05913374330/100 oder Email bpk-o-urfahr-umgebung@polizei.gv.at
oder bei Bezirksjägermeister Franz Burner Tel. 0664/2455740.

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