Autofahrer ärgert Vorrangänderung in Gallneukirchen

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GALLNEUKIRCHEN (mawi). So wie in Puchenau erhitzen auch in der Gusentalstadt neue Vorrangregelungen auf Durchzugsstraßen die Gemüter. So ist die Gaisbacherstraße zwischen Haus Wiesinger und Gasthaus Riepl sowie die Dr.-Rennerstraße zwischen Prager Bundesstraße (beim Uni-Markt) und Gaisbacherstraße (Haus Hassmann) abgewertet worden. Jetzt haben die aus den jeweiligen Seitenstraßen kommenden Kraftfahrer Vorfahrt. Dies wurde mit einer 30km/h-Beschränkung auf den betroffenen Straßenabschnitten verordnet.
Diese Maßnahme ist auf vielfache Kritik gestoßen. Einige befürchten, dass es durch die Änderung zu Unfällen kommen könnte, weil die Benützer der Gaisbacher– und Dr.-Rennerstraße jahrzehntelang gewohnt waren, daß sie Vorrang z.B. gegenüber der Friedhofgasse, der Raiffeisenstraße, dem Loschkeweg oder der Hanriederstraße und der Dienergasse hatten.

Bürgermeisterin Gisela Gabauer erklärte, die Vorrangumstellung habe eine Verkehrsberuhigung in zwei Hauptdurchzugsstraßen durch den Markt zum Ziel. Bisher seien von den Autofahrern in der Dr.-Renner-Straße und in der Gaisbacherstraße die 50km/h im Ortsgebiet ständig überschritten worden, besonders die lange Gerade der Dr.-Rennerstraße habe zum Schnellfahren verführt. Die Bezirkshauptmannschaft hat laut Verkehrsreferentin Andrea Außerweger mit einem Sachverständigen an der Einführung der 30-km/h-Zonen mitgewirkt.

Die anfängliche Kritik aus der Bevölkerung sei laut Gabauer abgeklungen. Mittlerweile gebe es zahlreiche positive Rückmeldungen, vor allem natürlich von den Anrainern, und sogar Wünsche von Bewohnern an ebenfalls durch starken Autoverkehr geprägten Straßenzügen, bei diesen auch diese „Tempobremse” zu verordnen. Der Befürchtung, die Vorrangänderungen könnten vermehrt zu Unfällen führen, begegnet Bürgermeisterin Gabauer mit dem Hinweis, seit Einführung der verkehrsberuhigenden Maßnahmen sei erst ein Unfall (an der Kreuzung Friedhofgasse – Dr.-Rennerstraße) passiert. „Es paßt jedenfalls jetzt jeder Autofahrer mehr auf und drosselt das Tempo”, konstatiert die Gallneukirchner Ortschefin auch positive Auswirkungen auf die Umwelt, z.B. Lärm und Abgase. Die Autofahrer würden sich an die neue Regelung sicher gewöhnen. Die Polizei wird jedenfalls keine „Aktion scharf” mit verstärkten Tempokontrollen in der Gaisbacher- und Dr.- Rennerstraße vornehmen, erfuhr die Rundschau. An der östlichen Umfahrungsstrecke von Gallneukirchen, der Hans-Zach-Straße, gilt weiterhin die 50-Km/h-Vorschrift für Ortsgebiet.

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