Bad Leonfelden
Bürgermeister Hartl genießt in der Kurstadt hohen Zuspruch

Bürgermeister Alfred Hartl bei der Unterzeichnung der Städtepartnerschaft mit der südböhmischen Kleinstadt Písek.
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  • Bürgermeister Alfred Hartl bei der Unterzeichnung der Städtepartnerschaft mit der südböhmischen Kleinstadt Písek.
  • Foto: Aigner
  • hochgeladen von Gernot Fohler

68 Prozent der Bad Leonfeldner würden Alfred Hartl im Herbst wieder zum Bürgermeister wählen.

BAD LEONFELDEN. Seit einiger Zeit steht fest, dass Alfred Hartl (ÖVP) im Herbst nicht mehr für das Bürgermeisteramt kandidieren wird. Thomas Wolfesberger soll in die Fußstapfen des 69-Jährigen steigen. In der ÖVP-internen Kandidatenfindung setzte sich Fraktionsobmann Wolfesberger gegen Elwis-Stadtrat Daniel Hettrich-Keller durch. Aber: Was sich bei der Umfrage des Market-Meinungsforschungsinstituts auch herausstellte. 68 Prozent der Bad Leonfeldner würden im September wieder Alfred Hartl als Bürgermeister wählen. Er genießt nach wie vor große Akzeptanz bei den Leuten. Parteiobmann möchte Hartl weiterhin bleiben und er wird am Stadtparteitag im Juli dafür kandidieren.

Starker Bevölkerungszuwachs

Seit 1991, also 30 Jahre lang, ist Alfred Hartl Bürgermeister – Vizebürgermeister schon seit 1979. Die Legislaturperiode 1985 bis 1991 war er kein ÖVP-Mandatar, sondern Vertreter einer Bürgerliste. In Hartls Amtszeit fällt die Stadterhebung von Bad Leonfelden im Jahr 2001, die nicht unumstritten war. "Wir sind eine Gemeinde geworden, die einen besonderen Platz in der Region hat", sagt er heute und meint damit den Einwohnerzuwachs, die Arbeitsplätze und den Bildungsstandort. Im Jahr 1997 hatte die Kurstadt gerade einmal 3.059 Einwohner (Hauptwohnsitze) – per 31. Dezember 2020 waren es bereits 4.275 Einwohner. Die letzte Zählung bei den Betrieben im Jahr 2012 ergab 244 Unternehmen mit rund 2.000 Beschäftigten.

Grenzöffnung Tschechien

Obwohl in den vergangenen 30 Jahren zahlreiche Highlights gefeiert wurden, wie zum Beispiel die Landesausstellung im Jahr 2013, zählt die Grenzöffnung zu Tschechien im Jahr 1989 zu seinen "berührendsten Momenten". Hartl erinnert sich an große Treffen mit Heimatvertriebenen in den 80er-Jahren. Zu einem Treffen, das Werner Lehner organisiert hatte, kamen 1.500 Leute auf den Hauptplatz. "Tief drin im Böhmerwald" sangen sie, weiß er noch genau. "Viele hatten Tränen in den Augen. Sie waren froh, dass sie ihre alte Heimat wieder besuchen konnten." Die Dörfer, in denen sie einst gewohnt hatten, existieren teils nicht mehr, weil sie beim Bau des Eisernen Vorhangs dem Erdboden gleich gemacht wurden.

Städtepartnerschaft mit Písek

"Für Bad Leonfelden war die Öffnung eine Initialzündung. Ab sofort gab es einen regen Austausch, zum Beispiel bei den Arbeitsplätzen." Die Sprachbarriere gebe es zwar noch, aber die menschliche Barriere nicht mehr. Seit dem Jahr 2019 hat Bad Leonfelden mit Písek einen Städtepartner in Südböhmen. "Ich finde die schwierige Corona-Zeit eignet sich hervorragend, über die gemeinsame Geschichte zwischen dem Mühlviertel und Südböhmen nachzudenken", meinte der Bürgermeister abschließend.

Bürgermeister Alfred Hartl bei der Unterzeichnung der Städtepartnerschaft mit der südböhmischen Kleinstadt Písek.
Bürgermeister Alfred Hartl


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