Winterrallye
Der etwas andere Urlaub mit dem Ziel Monte Carlo

<f>Ingrid</f> <f>& Gerald</f> Schimböck mit Krapferl in Monaco.
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  • <f>Ingrid</f> <f>& Gerald</f> Schimböck mit Krapferl in Monaco.
  • Foto: Schimböck
  • hochgeladen von Gernot Fohler

PUCHENAU. Manche urlauben im Winter beim Skifahren, andere fahren in die Südsee. Gerald Schimböck und seine Gattin Ingrid quälten sich lieber über alpine winterliche Straßen von Bayern nach Monte Carle bei der "22. AvD Histo Monte", die von 12. bis 16. Februar stattfand. Sie waren die einzigen Österreicher. Die Schimböcks gingen mit einem Toyota Celica 2,0 Gti-16, Baujahr 1991, mit 156 PS in den Bewerb.

"Konzentrationsfehler"

Nach 2016 und 2017 starteten der Puchenauer Bürgermeister und seine Gattin heuer zum dritten Mal bei der herausfordernden Winterveranstaltung der Extraklasse über 1.860 Kilometer. Das eingespielte Team absolvierte die Wertungsprüfungen, mit rund 100 Kilometer Schnittprüfungen pro Tag, ohne größere Probleme. Geschwindigkeiten zwischen 43 und 50 km/h auf engen Bergstraßen mit winterlichen Wechselbedingungen waren nicht leicht einzuhalten. Einzig zwei Konzentrationsfehler in den Abendstunden brachten viele Strafpunkte und verhinderten eine „Top-Ten“-Platzierung. Trotzdem sind sie mit einem 26. Gesamtplatz in dem hochkarätigen Starterfeld von 90 Startern mehr als zufrieden. Kommentar der Beifahrerin: „Nichts für schwache Nerven. Durch die beiden Konzentrationsfehler haben wir mit der Histo Monte noch eine Rechnung offen. Also denken wir, nochmals bei der 23. AvD Histo Monte im Jahr 2021 zu starten."

Ketten & Urlaubsfeeling

Der 28-jährige Toyota, Kaufpreis zirka 2.000 Euro, von Kfz Danklmayer in Puchenau perfekt vorbereitet, lief wie ein Schweizer Uhrwerk. Gefahren wurde ohne Serviceteam und ohne Begleitfahrzeug. Werkzeug und zwei Reserveräder mit Ketten waren im Kofferraum. Die "22. AvD Histo Monte" startete in Rothenburg ob der Tauber (Bayern). Zugelassen waren Fahrzeuge bis Baujahr 1995, das international besetzte Starterfeld war auf 90 Fahrzeuge limitiert, 78 kamen ins Ziel. Gefahren wurde nach Landkarten, die Messungen erfolgten über GPS. Es waren Sonderprüfungen abzulegen, etwa hinauf auf den 1.240 Meter hohen Kandel. Für manche Starter hieß es auf abgelegenen Strecken Schneeketten anlegen, für andere die Schneeschaufel auspacken oder den Abschleppservice zu aktivieren, um nach "Ausritten" wieder auf die Straße zu kommen. Die Königsetappe führte durch den Schwarzwald in Richtung Schweiz. Urlaubsfeeling kam dann am vierten Tag ab Cannes Mandelieu mit frühlingshaften Temperaturen auf.

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