Christbäume aus der Region
Ein frischer Baum hält einfach länger

Von 8. bis 24. Dezember werden in der Langzwettler Baumschule Christbäume verkauft.
  • Von 8. bis 24. Dezember werden in der Langzwettler Baumschule Christbäume verkauft.
  • Foto: Schwarz
  • hochgeladen von Daniela Schwarz

ZWETTL (das). Seit 40 Jahren züchtet Johann Braunschmid bereits Christbäume. Begonnen hat er mit Fichten und Blaufichten – über die Jahre hat sich aber dann die Nordmanntanne bewährt. Der ursprünglich aus Georgien stammende Baum behält seine Nadeln mit Abstand am längsten und lässt sich ich auch hierzulande gut kultivieren. Acht bis zehn Jahre benötigt er, um die gängige Höhe von etwa zwei Metern zu erreichen. Als Baumschule versorgt das Unternehmen auch andere Christbaumzüchter mit Setzlingen. Unterstützt wird Johann Braunschmid von seiner Gattin und seinem Sohn. Am 8. Dezember startet der Verkauf in Langzwettl, bis 24. Dezember herrscht durchgehend Betrieb.

So behält der Baum seine Nadeln
"Die Grundvoraussetzung ist, dass der Baum so spät wie möglich geschnitten wird", betont Braunschmid. "Wir machen das immer in der ersten Dezemberwoche und ein Teil kommt sogar noch später dran." Der Baum sollte so lange wie möglich kühl und feucht gelagert werden. Optimal wäre ihn bis kurz vor dem Schmücken draußen stehen zu lassen – Schnee und Regen schaden ihm nicht. Wer eine Fußbodenheizung hat, sollte unbedingt ein Karton oder Ähnliches unterlegen, um zu verhindern, dass der Baum durch die Wärme frühzeitig seine Nadeln verliert. Ein mit Wasser gefüllter Christbaumständer kann auch einen kleinen Beitrag leisten, jedoch nimmt der Baum dadurch nur bedingt Flüssigkeit auf, so Braunschmid. "Wenn der Baum zu früh geschnitten wurde, bewirken solche Maßnahmen auch keine Wunder mehr. Exemplare, die lange Transportwege vor sich haben, müssen natürlich einige Wochen früher geschnitten werden – das geht logistisch nicht anders, deshalb darf man sich nicht wundern, wenn innerhalb kürzester Zeit die Nadeln am Boden liegen." Um einen frischen Baum zu erwischen empfiehlt es sich daher bei einem ortsansässigen Christbaumzüchter vorbeizuschauen, denn hier ist man darauf bedacht so spät wie möglich zu schneiden. "Es ist ein Stammkundengeschäft – wenn der Kunde zufrieden war kommt er auch nächstes Jahr wieder", so Braunschmid.

Weitere Adressen:
Fam. Reingruber – Vorderweissenbach
Weinzinger Johann – Rottenegg
Fam. Kaiser – Kirchschlag
Maurer Robin – Altenberg

Autor:

Daniela Schwarz aus Urfahr-Umgebung

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