Lacken
Feldkirchner Resolution gegen Kreuzungsschließung

Per Resolution Schließung Schatzsiedlung verhindern.
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  • Per Resolution Schließung Schatzsiedlung verhindern.
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Zu zwei Irritationen kam es heuer in Feldkirchen wegen Entscheidungen des Landes OÖ in Lacken.

FELDKIRCHEN (reis). Denn schließen lassen will das Land die Bahnkreuzung Schatzsiedlung/B127 in Lacken. Nur wenige Monate nach dem grünen Licht für die Umwidmung von Grundstücken für 90 Wohnungen der Giwog wurde Bürgermeister Franz Allerstorfer (SPÖ) mit dieser "Idee" konfrontiert. Der Gemeinderat beschloss kürzlich einstimmig eine Resolution, in der Argumente für ein Beibehalten der Kreuzung aufgelistet werden.
Der Bauboom in der Schatzsiedlung gilt als Hauptargument. Derzeit leben 260 Personen hier, in zehn Jahren werden es um 300 mehr sein. Ohne Kreuzung müssten die Bewohner einen Umweg von mehr als zwei Kilometer in Kauf nehmen. Dieser führt durch den Ortskern von Lacken bzw. über die B132 in die B127 oder über das Siedlungsstraßennetz in den Gemeinden Walding und St. Martin. Bereits 1997 wurde die Ausfahrt Küblböck/Gastinger in die B127 geschlossen, mit dem Argument, dass es die jetzt vom Land umstrittene Kreuzung Schatzsiedlung in die B127 gibt. Der Gemeinderat fordert die Gesprächsbereitschaft des Landes OÖ.

Neue Variante

Inzwischen tut sich eine neue Variante auf. Anstoß ist die geschlossene Bushaltestelle Unterlacken. Dort besteht eine sehr steile und enge Ausfahrt über die Gleise der Mühlkreisbahn in die B127. Es gibt bereits Überlegungen, diese Ausfahrt zu schließen und stattdessen eine rund 600 Meter lange Verbindungsstraße parallel zur Mühlkreisbahn zu bauen, die in die Straße von der Schatzsiedlung in Richtung B127 münden soll. ÖBB, Land und Gemeinde sollen je ein Drittel dieser Investition finanzieren.

Ausbau Schule?

Die zweite Irritation: Als die Gemeinde beim Land Oberösterreich einen Antrag auf Sanierung und Ausbau der Volksschule Lacken einbrachte, hieß es beim Land, eigentlich habe man einen Schließungstermin erwartet. In einer an Bevölkerung wachsenden Gemeinde sei das undenkbar, zudem gehen sogar Schüler aus dem Sprengel Feldkirchen in Lacken zur Schule, weil das neue Schulzentrum im Markt aus allen Nähten platzt. Vergeblich hatte die Gemeinde bei der Planung 2012 Raumreserven eingefordert.

Autor:

Gernot Fohler aus Urfahr-Umgebung

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