Geh- und Radweg als provisorische Lösung

Die Privatstraße des Landes OÖ in Bergheim ist und bleibt für den gesamten Verkehr gesperrt.
  • Die Privatstraße des Landes OÖ in Bergheim ist und bleibt für den gesamten Verkehr gesperrt.
  • Foto: Wolfgang Reisinger
  • hochgeladen von Gernot Fohler

FELDKIRCHEN (reis, fog). Das ist das Ergebnis eines Gespräches zwischen Vertretern des Landes, der Verkehrsbehörden, der Gemeinde und der Bergheimer Bürger in der Bezirkshauptmannschaft. Ein Ergebnis, mit dem die Bergheimer recht gut leben können. Auch die zuständige BH-Referentin Andrea Außerweger ist zufrieden: "Ich bin froh, diese Lösung gefunden zu haben."

Schlechte Einsicht

Seit Februar 2016 ist die Privatstraße für den gesamten Verkehr – ohne jede Ausnahme – gesperrt und abgeschrankt. Die BH begründet die Sperre mit der "schlechten Sicht bei der Ein- und vor allem bei der Ausfahrt", so Außerweger. Zudem verordnete die Behörde eine 70-km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung, weil die baulichen Sicherheitsmaßnahmen an der B131 noch nicht umgesetzt wurden. Außerdem ließ die BH-Referentin die Verkehrssituation von der Polizeidienststelle Ottensheim beobachten.

Öffnung gefordert

Die Bergheimer Bevölkerung behaarte jedoch auf eine Öffnung. Sie verwies dabei auf ein Dokument aus dem Jahr 1975: Damals wurde vereinbart, dass dieses Straßenstück beim Landesgut und Schloss Bergheim von Radfahrern und Fußgängern benutzt werden darf (wir berichteten).
Nach einer Unterschriftenaktion im Winter in Bergheim ersuchte Bürgermeister Franz Allerstorfer (SP) die zuständigen Behörden, die Anliegen der Bürger zu beachten.

Provisorische Lösung

Das Provisorium schaut so aus: Der bestehende Geh- und Radweg von Feldkirchen nach Bergheim wird entlang der Aschacher Straße (B131) bis zur abgeschrankten Privatstraße weitergezogen. Die Kosten werden auf rund 20.000 Euro geschätzt und werden von Land und Gemeinde finanziert. Diese Lösung soll bis Schulbeginn 2017/18 verwirklicht werden. Für die Bergheimer bedeutet das: Sie überqueren die B131 wie bisher, müssen aber nicht mehr auf der B131 radeln, gehen, mit dem Kinderwagen oder Rollstuhl fahren.
Wenn in drei bis vier Jahren bei der Abzweigung in Richtung Feldkirchen auf der Aschacher Straße eine Linksabbiegespur und ein Fahrbahnteiler errichtet werden, dann wird dieser provisorische Geh- und Radweg in die gesamte Verkehrslösung eingebunden.

Autor:

Gernot Fohler aus Urfahr-Umgebung

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