Feuerwehreinsatz
Großbrand auf Bauernhof in Altenberg

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Update, 14.08.2020

Der 29-jährige Schwiegersohn des Hofbesitzers war am Tag des Brandes mit Stemmarbeiten beschäftigt. Gegen 16.25 Uhr bemerkte er beim Dachvorsprung im Innenhof Flammen und Rauch. Die elf Kühe, welche sich im Stall befanden, konnten vom Besitzer, einem 56-Jährigen gemeinsam mit dem 29-Jährigen in Sicherheit gebracht werden. Die Löscharbeiten zogen sich bis in die Nachtstunden, weil das gesamte Stroh und Heu mittels Kran aus dem Brandobjekt zum Ablöschen entfernt werden musste. Beim Brand kamen keine Menschen und Tiere zu Schaden. Sachverständige der Brandverhütungsstelle gemeinsam mit Ermittlungsbeamten des Landeskriminalamt OÖ konnten als Brandursache einen technischen Defekt an der Elektroinstallation im nördlichen Trakt feststellen. Fremdverschulden oder andere Brandursachen konnten ausgeschlossen werden. Der Schaden am Gebäude beträgt mehrere 100.000 Euro.

Ursprünglicher Bericht, 12.08.2020

ALTENBERG. Zu einem Großbrand in Altenberg rückten Mittwochnachmittag neun Feuerwehren aus. Aus noch ungeklärter Ursache brach gegen 16.30 Uhr ein Brand in einem landwirtschaftlichen Gebäude aus. Bereits bei der Anfahrt der Feuerwehr war die starke Rauchentwicklung sichtbar. Daher wurde umgehend vom Einsatzleiter die „Alarmstufe 2“ und somit weitere Feuerwehren alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Dachbereich des Wirtschaftstraktes bereits in Vollbrand. Die Besitzer des nicht dauerhaft bewohnten Bauernhofes waren vor Ort und begannen unmittelbar nach dem Brandausbruch mit der Rettung der Rinder. Gemeinsam mit den Einsatzkräften konnten alle Tiere aus dem Stall gerettet werden.

Wirtschaftstrakt komplett niedergebrannt

Die Feuerwehren begannen mit den Löscharbeiten und versuchten, den Wohntrakt zu schützen. Um die Wasserversorgung zu gewährleisten, musste eine längere Zubringerleitung gelegt werden. Durch das rasche und effektive einschreiten konnte der Wohntrakt gerettet werden. Der Wirtschaftstrakt brannte aber bis auf die Grundmauern nieder. Die dunkle Rauchsäule war in der Landeshauptstadt Linz und sogar im 20 Kilometer entfernten Feldkirchen zu sehen. Die Rinder wurden vom Besitzer und von umliegenden Landwirten zu einem nahe gelegen Hof gebracht. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften kämpfte bei Temperaturen um die 30 Grad mehrere Stunden gegen die Flammen. Neun Feuerwehren mit mehr als 100 Leuten aus der Umgebung standen im Einsatz. Ermittlungen zur Brandursache sind im Gange.

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