Jeder Zweite engagiert sich für Wohl der Gesellschaft

Seit 1984 engagiert sich Gerhard Weindl freiwillig für die Gesellschaft und ist ein gern gesehenes Mitglied der Rotkreuz-Familie.
  • Seit 1984 engagiert sich Gerhard Weindl freiwillig für die Gesellschaft und ist ein gern gesehenes Mitglied der Rotkreuz-Familie.
  • Foto: OÖRK/Asanger
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HERZOGSDORF. Freiwilliges Engagement ist der Kitt, der eine Gesellschaft zusammenhält: Rund 700.000 Oberösterreicher sind in Sportvereinen, Musikkapellen, Gemeinden, Feuerwehren oder Organisationen wie dem Roten Kreuz aktiv. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag für eine sichere und lebenswerte Gesellschaft. Die vom Roten Kreuz angestoßene Aktion #freiwilligkeitverbindet auf Facebook macht Vielfalt und Wert der Freiwilligenarbeit sichtbar. „Ich möchte dazu beitragen, dass die Welt für die Menschen besser wird", sagt Gerhard Weindl, der sich seit 1984 freiwillig beim OÖ. Roten Kreuz engagiert. 25 Jahre leitete er die Ortsstelle Herzogsdorf, seit neun Jahren ist er dort Stellvertreter. Weindl war ein Waisenkind und fand im Roten Kreuz eine große Familie. Der Vater von zwei Söhnen und Opa von sechs Enkelkindern ist als aktives Mitglied der Rotkreuz-Familie im Bundesland gern gesehen und weit über die Grenzen seiner Heimatgemeinde für sein großes Engagement bekannt.

Das bunte Bild der Freiwilligkeit im Bundesland

Jeder zweite Oberösterreicher engagiert sich freiwillig. „Etliche bereits gewohnte Leistungen bzw. Angebote wären ohne freiwilliges Engagement nicht verfügbar. Seien es die Angebote in vielen Vereinen, Jungscharstunden, karitative Betreuungsstellen - vieles kann nur in Anspruch genommen werden, weil sich Menschen aus Idealismus einer Sache annehmen“, erklärt Walter Aichinger. Das OÖ. Rote Kreuz ist die größte humanitäre Freiwilligenorganisation im Bundesland. 22.000 Freiwillige sind aktiv, der Großteil im Rettungsdienst. „Das Essen auf Rädern, die Sozialmärkte, der Besuchsdienst oder auch die Leseförderung an den Schulen sind Leistungen, die ausschließlich von Freiwilligen erbracht werden“, erklärt Aichinger. Kurz gesagt: Die 700.000 Freiwilligen im Bundesland sind Rückgrat und Leistungsträger unserer Gesellschaft.

Vereinbarkeit von Beruf, Freiwilligkeit und Familie verbessern

Generell gelte es, den Stellenwert des freiwilligen Engagements in der Gesellschaft weiter zu stärken. „Auch die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freiwilligkeit muss noch besser gelingen“, fordert Aichinger. „Darüber hinaus braucht es die Anrechnung der Kenntnisse Freiwilliger an Hochschulen – etwa in Form von ECTS-Punkten für freie Lehrveranstaltungen – oder die Anrechnung der Leistung Freiwilliger bei öffentlichen Vergaben.“

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