Bad Mühllacken
Junge Bürger wollen Zukunft gestalten

Thomas Kneidinger aus Bad Mühllacken am Mikro
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BAD MÜHLLACKEN (reis). Viel Handfestes, wenig Utopien -die Bewohner des Kneipp-Traditionsortes stürmten den von der Gemeinde initiierten viertägigen Bürgerbeteiligungsprozess „Gemeinsam Bad Mühllacken gestalten“. Bürgermeister Franz Allerstorfer war von den vielen kritischen, aber konstruktiven Gesprächen und den vielen Vorschlägen begeistert. Manches lässt sich in absehbarer Zeit umsetzen, vieles muss noch ausdiskutiert werden.

Viele Junge

Erstaunlich, wie intensiv sich junge Menschen Gedanken über die Zukunft ihres Heimatortortes machen. Thomas Kneidinger präsentierte einen langen Problemkatalog mit zukunftsorientierten Lösungen. Parkraumbewirtschaftung im Kurort neben einem neuen Parkplatz ist eine Forderung, damit die Autolawinen nicht mehr das Zentrum verstopfen. Eine eigene Homepage für das Naturschutzgebiet Pesenbachtal sei schon überfällig.

Bürgerbeteiligungsprozess

Mit der Durchführung dieses Prozesses beauftragt war Architekt Richard Steger und Andreas Kleboth, die ihrerseits in die – mögliche – Zukunft Bad Mühllackens blickten. So schlagen sie vor, dass das jetzige Altenheimbau durchaus noch einen Zubau vertrage, weil der Ortsplatz zu groß wäre. Die Dorfstraße könnte verkehrsberuhigt werden, der Gehsteig ist zu schmal (nur eine Kinderwagen- und Rollstuhlbreite), neue Umkleidekabinen und Sanitärgebäude beim Waldbad könnten an den Straßenrand rücken.

Marienschwestern

Der Orden der Marienschwestern werde eventuell 2024 von Linz in das neue Mutterhaus nach Bad Mühllacken – jetzt noch Seniorenwohnheim St. Teresa - übersiedeln, teilte Generaloberin Schwester Maria Michaela Pfeiffer-Vogl, mit. Die Ordensschwestern sollen den Südteil im Bereich der Kapelle beziehen. In den Ostteil werden die betreuten Wohnungen aus dem Kurhaus – dort sollen Gästezimmer entstehen - verlegt werden. Die Küche soll wieder ins Curhaus zurück übersiedeln.

Thomas Kneidinger aus Bad Mühllacken am Mikro
Generaloberin Maria Michaela Pfeiffer-Vogl bei der Vorstellung erster Überlegungen für die Zukunft des derzeitigen Altenheimes.

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