VHS & AMS
Mehr Chancen durch eine Weiterbildung

Die Chance auf Karriere: Möglichkeiten zur Weiterbildung gibt es im Bezirk Urfahr-Umgebung genug.
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Volkshochschule und Arbeitsmarktservice sind Anlaufstellen in der Region, wenn es um Fortbildung geht.

URFAHR-UMGEBUNG (vom). Weiterbildung lohnt sich immer, auch wenn das nicht immer gleich ersichtlich ist. In der Region gibt es zahlreiche Angebote.
Die Volkshochschule (VHS) Urfahr-Umgebung bot im letzten Jahr beispielsweise rund 600 Kurse an. "Immer wichtiger wird die kurze Anfahrt zum Kurs, die bequeme Erreichbarkeit – oft auch zu Fuß – und der soziale Faktor eines gemeinsamen Kursbesuchs", weiß Jasmin Walter, Regionalleiterin der VHS Urfahr-Umgebung. Daher setzt die VHS auf ihre neun Außenstellen: Bad Leonfelden/Vorderweißenbach, Eidenberg, Feldkirchen/Lacken, Gramastetten, Kirchschlag/Hellmonsödt, Oberneukirchen, Ottensheim, Puchenau und Walding/Rottenegg/St. Gotthard.

Bildung für alle

"Das Credo der Volkshochschulen als Tochter der Arbeiterkammer ist es, ein Bildungsanbieter vor Ort ausnahmslos für alle zu sein. Auch der finanzielle Background darf dabei kein Hinderungsgrund für persönliche (Weiter)Bildung und den Genuss sein, im direkten Umfeld mit Gleichgesinnten seine Freizeit sinnbringend und gesundheitsförderlich zu verbringen", sagt Walter. Das Angebot der VHS kann grob in folgende Bereiche unterteilt werden: Basisbildung und allgemeine Wissensvermittlung, Kreatives Gestalten, Kulinarik, Sprachkurse, Bewegungsangebote, Entspannung- und Selfnesskurse. Neu im Programm sind auch Kinderkurse und Angebote zum Themenbereich „Nachhaltigkeit“. Vor allem die Angebote im Bereich der allgemeinen Wissensvermittlung, basalen Beweglichkeitsförderung und Bewusstseinsbildung sind dabei im untersten Preissegment angesiedelt. Die Teilnehmer der Kurse sind von 0 (Fit in der Schwangerschaft) bis 91 Jahre alt. Die Semesterkursprogramme sind sowohl über www.vhsooe.at ganzjährig einsehbar sowie als Programmheft erhältlich. An die Kursteilnehmer der Vorjahre wird das gedruckte Kursprogramm ausgeschickt. Ebenso kann es auf Gemeindeämtern persönlich abgeholt werden bzw. auf Anfrage schickt die nächstgelegene Nebenstelle ein Exemplar zu. Zudem ist die VHS Urfahr-Umgebung auf Facebook vertreten, ein zeitnaher Medienauftritt auf Instagram ist in Planung.

AMS bietet Kurse in Linz

Auch das Arbeitsmarktservice (AMS) ist Ansprechpartner im Bereich Weiterbildung. "Förderungen für Arbeitsuchende gibt es primär dann, wenn die Personen über keine Ausbildung verfügen oder eine Ausbildung nicht mehr verwertbar ist", erklärt Elisabeth Wolfsegger, Leiterin des AMS Linz. Meist werden Bildungsinstitute vom AMS beauftragt, Kurse durchzuführen. Dabei gibt es spezielle Angebote für bestimmte Personengruppen wie Wiedereinsteiger, Jugendliche, denen es trotz Lehrlingsmangel nicht gelingt, einen Ausbildungsplatz zu finden, Deutschkurse für Migranten, aber auch Fachausbildungen in verschiedenen Bereichen. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Ausbildungen im Pflegebereich im Rahmen von arbeitsplatznahen Qualifizierungen oder Implacementstiftungen. "In AMS-Angeboten gibt es immer begleitend eine Unterstützung bei der Arbeitsuche. Ziel ist ja, nach absolvierter Ausbildung einen ehest möglichen Einstieg am Arbeitsmarkt zu schaffen", erklärt Wolfsegger. 
Nachdem das Angebot vielfältig ist und es laut der AMS-Leiterin durchaus eine Herausforderung darstellt, zu einem bestimmten Zeitpunkt mehrere Personen für den Start derselben Ausbildung zu gewinnen, finden die Kurse in der Regel in Linz statt. "Durch die Anbindung ans AMS Linz können Personen aus Urfahr-Umgebung aber hier sozusagen 'aus dem Vollen' schöpfen", so Wolfsegger.

Flexible Modelle

Darüber hinaus gibt es Modelle, die sehr flexibel und individuell gehandhabt werden können. So fördert das AMS auch Ausbildungen am freien Bildungsmarkt, wenn diese aus arbeitsmarktpolitischen Überlegungen sinnvoll sind.
 Zu erwähnen sind hier beispielsweise Ausbildungsmöglichkeiten mit dem Ziel, möglichst in der Hälfte der regulären Lehrzeit einen Lehrabschluss nachzuholen. "Hier gibt es das Angebot, arbeitsplatznaher Qualifizierungen, ein Kombinationsmodell aus theoretischer und praktischer Ausbildung in einem Unternehmen für einen ganz bestimmten Arbeitsplatz.
Weiters gibt es die Möglichkeit von regulären, geförderten Lehrausbildungen für Personen über 18 Jahren. Der wesentliche Unterschied zum vorgenannten Modell ist, dass hier die reguläre Lehrzeit zur Verfügung steht, was bei anspruchsvolleren Berufsbildern durchaus oft unabdingbar ist", so Wolfsegger.

Bei Personen, die in Beschäftigung stehen, fördert das AMS unter bestimmten Voraussetzungen Kosten für die Ausbildung von gering qualifizierten und älteren Arbeitnehmern, um diese stärker in betriebliche Weiterbildungsaktivitäten einzubeziehen. "Damit sollen die Beschäftigungsfähigkeit und die Arbeitsplatzsicherheit, sowie Berufslaufbahn und Einkommenssituation dieser Personengruppe verbessert werden."

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