Neuer Pfarrhof, neuer Name

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GALLNEUKIRCHEN. Nach der geglückten, vom Pfarrvolk allgemein gelobten Renovierung der katholischen Pfarrkirche, die nicht zuletzt dank der Spendenfreudigkeit der Bewohner mittlerweile ausfinaniert werden konnte, wagt sich nun PfarrerKlaus Dopler an ein zweites, nicht weniger ambitioniertes Projekt: Die Renovierung mit Umbau des Pfarrhofes. Drei Millionen Euro kostete schon die Renovierung der Pfarrkirche. Nun wird eine Großinvestition in ähnlicher Höhe wieder die Pfarrfinanzen bekasten. Der Pfarrhof soll mit Hilfe des Landes, der Diözese, des Bundesdenkmalamtes, des Flohmarkterlöses im Herbst und von Spenden "geschultert" werden. Dem Projekt kommt auch der Verkauf eines Kalenders mit Bildern von Pfarrveranstaltungen zugute. Noch aber spießt sich die Finanzierung beim Land und bei der Diözese, die eine Reduktion der Kosten auf zwei Millionen Euro drängen.
„Dazu müßte aber ein erheblicher Teil des Projektes abgebrochen werden – ein Widerspruch nicht nur zu den Vorstellungen des Bundesdenkmalamts, sondern auch zur Lebendigkeit und Größe der Pfarre – rund 11.500 Katholiken ist die Pfarre Gallneukirchen die bevölkerungsreichste der Diözese – und der damit verbundenen Auslastung des Gebäudes”, betont Pfarrer Dopler. Wie bei der Pfarrkirche gehe er von einer für Jahrzehnte nachhaltigen Sanierung und Umgestaltung nach heutigen Standards aus.
„Ich möchte mir von meinem Nachfolger nicht den Vorwurf machen lassen, warum 2013/14 nicht umfassend saniert wurde und schon nach kurzer Zeit neuerlich in die Bausubstanz investiert werden muss.” Apropos Nachfolger: Dopler, ein engagierter, beliebter Seelsorger, seit 2002 in Gallneukirchen, hat seine Amtszeit vorerst bis 2017 verlängert, aber: „Gallneukirchen ist sicher kein Pensionsposten.”
Auch eine neuer Name für den altehrwürdigen Pfarrhof – entsprechend seiner gewandelten Funktion von der Pfarrerwohnung zum pfarrlichen Arbeits- und Begegnungszentrum – wird angedacht. Die Bevölkerung solle Vorschläge machen.
Wie bei der Kirchenrenovierung setzt Pfarrer Dopler auch beim Pfarrhofumbau auf Transparenz. So hat er zusammen mit Architekt Herbert Schrattenecker der Bevölkerung das Projekt vorgestellt und diskutiert.

Autor:

Gernot Fohler aus Urfahr-Umgebung

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