Mobilität
Neues SPÖ-Bündnis für die Pendler geschlossen

SPÖ-Mandatare in den Bezirken Rohrbach und Urfahr-Umgebung kämpfen gemeinsam für die Pendler-Schiene von Aigen-Schlägl bis zum Hauptbahnhof Linz.

Die Mobilitätsoffensive der Mühlkreisbahn und der Stadtbahn Gallneukirchen/Pregarten sowie den O-Buslinien im innerstädtischen Bereich, auf die sich Stadt Linz und Land OÖ geeinigt haben, ist wünschenswert und zeigt in Zeiten der Klimakrise in die richtige Richtung. Allerdings sei zu befürchten, so die SPÖ, dass es bei der Ankündigung bleibt, wenn der Bund sich nicht mit mindestens der Hälfte der veranschlagten Gesamtkosten von rund einer Milliarde beteiligt. „Deshalb braucht es nicht nur Lippenbekenntnisse von Verkehrsministerin Leonore Gewessler, sondern ihre verbindliche Zusage, dass rund 500 Mio. Euro noch in dieser Regierungsperiode in Richtung Oberösterreich auf Schiene gebracht werden“, sagen Bundesrat Bgm. Dominik Reisinger und der Nationalratsabgeordnete und SPÖ-Verkehrssprecher Alois Stöger. „Zwar hat die Bundesregierung vollmundig angekündigt, dass sie die klimafreundliche Mobilität vorantreiben will. Doch nur dem Geld können auch die Taten folgen.“
Ein Teil dieser Mobilitätsoffensive zwischen Stadt Linz und dem Land OÖ soll sein, dass die Mühlkreisbahn künftig zur Schnellbahn (S6) ausgebaut wird. Diese soll vom Mühlkreisbahnhof über die Neue Eisenbahnbrücke zum Kepler Uniklinikum und Europaplatz bis zum Hauptbahnhof führen.

Pendlerparkplätze berücksichtigen

„Entscheidend für einen wirkungsvollen Ausbau einer leistungskräftigen Schiene von Aigen-Schlägl bis Linz werden auch die Ausstattung und die Anzahl von Pendlerparkplätzen entlang der Strecke sein. Diese müssen im Finanzierungskonzept für diese Mobilitätsoffensive enthalten sein“, fordern Reisinger und Stöger und führen weiter aus: „Derzeit ist es so, dass die Gemeinden für den Bau dieser Pendlerparkplätze vom Land OÖ zur Kasse gebeten werden. Doch nicht nur das. Sie sollen darüber hinaus auch noch für die Erhaltung und Betreuung aufkommen. Dies kann in Zeiten der schwindenden Ertragsanteile des Bundes und der Bedarfszuschüsse des Landes von den Gemeinden nicht geleistet werden.“
Neben der verbesserten Mobilität für PendlerInnen käme es damit auch zu einer Attraktivierung der touristischen Nutzung. „Hier liegt viel Potenzial für die Regionen“, sind sich alle Bündnis-Mitglieder einig und fordern daher eine Vollbahn bis Aigen-Schlägl.

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