Rotes Kreuz Walding
Sechs Dürnberger beim Roten Kreuz engagiert

Barbara, Angela, Stefanie, Richard, Florian und Helmut Beyer im Rettungswagen (Das Bild ist zirka drei Jahre alt).
  • Barbara, Angela, Stefanie, Richard, Florian und Helmut Beyer im Rettungswagen (Das Bild ist zirka drei Jahre alt).
  • Foto: Rotes Kreuz
  • hochgeladen von Gernot Fohler

Eine Selbstverständlichkeit in der Familie Beyer: Alle sind Mitglied beim Roten Kreuz in Walding.

OTTENSHEIM/WALDING (fog). Ehrenamtliches Engagement beim Roten Kreuz geht in einigen Familien über Generationen zurück. Aber: Bei der Familie Beyer vom Dürnberg in Ottensheim sind gleich alle sechs Familienmitglieder beim Roten Kreuz in Walding engagiert. Das kommt nicht alle Tage vor.

Bundesheer entkommen

Glücklicherweise musste Familienvater Helmut Beyer im Jahr 1993 nicht mehr vor die Zivildienstkommission, sonst wäre er, so wie viele andere damals, beim Bundesheer gelandet und nicht Zivildiener beim Roten Kreuz in Walding geworden. Mehr als 25 Jahre leistet er nun wertvolle Dienste als Rettungssanitäter. Dafür wurde ihm kürzlich der Henri verliehen, nach dem Gründer der Rotkreuz-Bewegung Henri Dunant.

"Man bekommt etwas zurück"

Seine Frau Angela und seine vier Kinder Barbara (12), Stefanie (16), Florian (18) und Richard (20) sind wie gesagt ebenso Rotkreuzler. "Ein paar Mal ist es vorgekommen, dass ich gerade Nachtdienst bei der Rettung hatte, meine Frau Journaldienst leistete und meine vier Kinder zur selben Zeit beim Jugendrotkreuz etwas machten", erinnert sich der hauptberufliche Schulwart, der für das gesamte Schulzentrum Ottensheim zuständig ist. Er hofft, dass auch seine zwei Buben noch Rettungssanitäter werden. "Das Schöne ist, man bekommt dabei etwas zurück." Zusätzlich zu seinen Diensten als Rettungssanitäter ist der 48-Jährige seit 2014 auch beim Hausärztlichen Notdienst (HÄND) bei Nachtdiensten im Einsatz. "Das taugt mir. In der Regel komme ich auf zwei Nachtdienste in der Woche", erzählt Beyer, insgesamt 1.000 freiwillige Stunden für das Rote Kreuz im Jahr. Seine Kinder haben noch ein zweites Hobby, die Musik. Vielen bekannt als "Die Jungen Dürnberger" ziehen sie durchs Land.

So wie viele war Helmut Beyer erst durch den Zivildienst auf den Geschmack gekommen, etwas in diesem Bereich zu machen. Gleich im Anschluss daran arbeitete der gelernte Maschinenschlosser sieben Jahre lang als Krankenhelfer im Spital der Elisabethinen in Linz.


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