Sechs Leichenspürhunde brachten den Erfolg

Schäferhund "Hero" ist ein wahrer Held.
  • Schäferhund "Hero" ist ein wahrer Held.
  • Foto: Polizei
  • hochgeladen von Gernot Fohler

LINZ. Die Diensthunde Doro vom Saggautal der Diensthundeinspektion (DHI) Linz, Agon vom Herrenholz vom Bundesausbildungszentrum (BAZ) Wien, Apollo vom BAZ der Polizeidiensthundeeinheit (PDHE) Wien, Hardock vom Saggautal der DHI St. Pölten, die Hündin Pandora der PDHE Wien und Karl Hazí Darius der DHI Linz waren jene Leichen- und Blutspurenspürhunde, die den vermissten Ruderer im Traunsee aufgespürt haben. Eine großangelegte Suchaktion mit Wasserrettung, FF und Polizei verlief bisher negativ. Die Suche am östlichen Ufer des Traunsees wurde mit einer Motorzille der PI Mautern (NÖ) und dem Motorschlauchboot der PI Handeslkai/Wien durchgeführt. Die Leichen- und Blutspürhunde (LBSH) bewegten sich dabei je nach Ausbildung frei am Boot bzw. lagen auf der vorgesehenen Plattform. Immer unter der Beobachtung ihrer Diensthundeführer. Die LBSH arbeiteten ausdauernd und intensiv in den festgelegten Suchsektoren. Jene Stellen, an denen die LBSH Interesse zeigten, wurden mittels GPS Geräte markiert. An diesen Stellen beträgt die Wassertiefe ca. 35 Meter. Am 2. Oktober 2012 setzten die Einsatztaucher der EKO-Cobra an jenen Stellen die Suche fort, wo die Diensthunde zuvor Interesse gezeigt hatten. Dabei konnte der Vermissten, wie berichtet, in einer Wassertiefe von ca. 33 Meter gefunden und geborgen werden.

Ein kleiner „Held“

Der Diensthund Hero vom Schopperweg war mit seinem Hundeführer der Diensthundeinspektion Linz ausschlaggebend dafür, dass ein Tankstellenüberfall in Linz am 9. September 2012 geklärt werden konnte. Zudem wurden durch den Einsatz des Diensthundes drei weitere schwere Überfälle auf Trafiken und Tankstellen geklärt. Entlang der Fluchtrichtung des Täters wurde „Hero“ zum Stöbern nach Gegenständen eingesetzt. Nach etwa 50 Metern vom Tatort entfernt, durchsuchte der Diensthund eine Wiese. In einem Gebüsch setzte der Diensthund ein Anzeigeverhalten. Sein Hundeführer konnte eine schwarze Tasche, einen Schal und eine Jacke finden. Anschließend wurde der Diensthund abermals zur Suche nach Gegenständen. Etwa drei Meter vom ersten Fundort zeigt der Hund abermals etwas an. Unter einem dichten Gebüsch konnte eine Waffe gefunden und vorläufig sichergestellt werden. Alle Gegenstände (Tatwaffe, Tatbekleidung und Maskierung) wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft Linz einer molekulargenetischen Untersuchung durch die Gerichtsmedizin Salzburg zugeführt. Das ergab einen Treffer in der DNA-Datenbank des BM.I. Dadurch konnte ein Tatverdächtiger festgenommen werden. Im Zuge der weiteren Ermittlungen wurden noch vier weitere Tatverdächtige vom LKA OÖ ausgeforscht. Alle fünf Beschuldigten zeigten sich geständig und wurden in die Justizanstalt Linz eingeliefert.

Autor:

Gernot Fohler aus Urfahr-Umgebung

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