"Solange ich gebraucht werde, bin ich da"

Walter Bachl (Mitte) ist nicht nur in der Kletterhalle unterwegs – in den Bergen ist er mit Jugendlichen anzutreffen.
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  • Walter Bachl (Mitte) ist nicht nur in der Kletterhalle unterwegs – in den Bergen ist er mit Jugendlichen anzutreffen.
  • Foto: Alpenverein Altenberg
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Walter Bachl wurde für sein Engagement mit dem Preis fürs Ehrenamt ausgezeichnet.

ALTENBERG (vom). "Es war eine schöne Veranstaltung und mit dem Preis habe ich überhaupt nicht gerechnet", sagt Walter Bachl. Er ist Urfahr-Umgebungs Florian-Preisträger 2019.

Betreuer seit mehr als 20 Jahren

Bachl ist seit vielen Jahren im Alpenverein Altenberg ehrenamtlich tätig. Der Verein setzt besonders großen Wert auf die Betreuung von Kindern und Jugendlichen. Freitags finden von 16 bis 19 Uhr Kletterstunden statt. Dabei sind die Kids in zwei Gruppen aufgeteilt – die Kleinsten im Volksschulalter und jene, die bereits den Kletterschein erworben haben. "In der Hauptsaison betreuen wir teilweise 40 und mehr Kinder", erzählt Bachl. Zusätzlich wird Montag Abend mit den Erwachsenen geklettert. Der Altenberger betreut nun schon seit mehr als 20 Jahren die Klettergruppen. Seit rund 15 Jahren ist er auch im Vorstand des Alpenvereins tätig und hat die Funktion des Hallenteamleiters/Hallenwartes über. "Viele Stunden sind für die Betreuung, Reinigung und Pflege unserer Kletterhalle erforderlich und Walter ist immer – selbstverständlich – mit dabei", so Wolfram Hiebl, der Bachl für den Preis nominiert hat. Der Alpenverein Altenberg veranstaltet jährlich in den Ferien eine Erlebniswoche für Jugendliche in den Bergen. Bachl nimmt sich dafür seit 25 Jahren jedes Jahr eine Woche Urlaub. In der Zeit versucht er, Risikovermeidung zu vermitteln. Aber auch die sozialen Aspekte spielen für ihn eine große Rolle – so wird in der Woche gemeinsam gesungen, musiziert und gespielt.

Teamarbeit ist ihm wichtig

Der Altenberger ist aber auch für andere Vereine und Institutionen eine wichtige Stütze. Dazu gehören beispielsweise die Feuerwehr, Theater, Dorfgemeinschaft Schwarzendorf, die Mithilfe beim Weihnachtsmarkt und viele mehr. "Das Schönste ist, wenn jemand 'Servus Walter!' über den Ortsplatz zuruft. Oder wenn ein Kind herkommt und fragt, du bist der Walter vom Klettern, stimmts? Dann weiß man, dass man etwas richtig macht", erzählt Bachl. Besonders schätzt er die Zusammenarbeit beim Alpenverein. "Es geht nichts alleine. Wir arbeiten immer im Team."

Zeit mit der Familie

Auch nach so vielen Jahren als Betreuer und Vorstandsmitglied ist Bachl noch nicht müde. "Solange ich gebraucht werde, bin ich da", sagt er. "Aber ich bin auch froh, wenn Junge nachkommen."
Seine restliche Freizeit verbringt der Altenberger gerne mit seiner Familie. Auch die Jüngsten, seine Enkel, teilen schon die Liebe zum Klettern.

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