Tierschützer verurteilen "grausame Anbindung"

BEZIRK (fog). Dem "Verein gegen Tierfabriken" (VGT) wurden anonym Fotos zugespielt, welche eine handvoll Rinder zeigen, die nicht gesetzlich angebunden worden sind. Mindestens 60 Zentimeter in Längsrichtung und 40 Zentimeter in Querrichtung müssen die Tiere Bewegungsfreiheit haben. Laut VGT waren die Rinder bei den Hörnern angebunden, worauf der Verein Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung erstattete. Für Elmar Völkl vom VGT sind selbst die 60 Zentimeter Spielraum eine "Tierquälerei". Er fordert ein absolutes Verbot der gesetzlichen Anbindehaltung. Er regte eine Überprüfung des Gesetzes bei der Volksanwaltschaft an. Völkl: "Monate- oder gar lebenslang an einer oft nur 60 Zentimeter langen Kette angebunden zu sein, muss für die betroffenen Tiere wie eine Folter wirken."

Amtstierarzt prüft
Aufgrund der Fotos hat die Bezirkshauptmannschaft den Amtstierarzt Martin Kaltenböck eingeschaltet. "Er wird die Angelegenheit überprüfen", sagt die leitende Referentin Andrea Außerweger. Bei Nichteinhaltung der Gesetze könnten dem Rinderhalter ein Strafverfahren und im schlimmsten Fall sogar ein Tierhalteverbot blühen. Laut Gesetz müssen Rinder 90 Tage im Jahr überhaupt frei laufen können.

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