Biogasanlage
Vermehrte Geruchsbeschwerden von Anrainern in Engerwitzdorf

ENGERWITZDORF (fog). Der Engerwitzdorfer Bürgermeister Herbert Fürst bestätigt gegenüber der BezirksRundschau, dass in letzter Zeit immer wieder Geruchsbelästigungen durch die Biogasanlage in Schweinbach am Gemeindeamt gemeldet wurden. "Früher gab es nur fallweise vereinzelt Meldungen von Bewohnern, aber in letzter Zeit sind mehrere Beschwerden konzentriert aufgetreten." Anrainer in Schweinbach bis zum Haidberg seien betroffen. Die Gemeinde informierte bereits das Land OÖ über die Beschwerdeanrufe. Das Land setzte sich in der Folge mit den Betreibern in Kontakt. Extra in der Gemeindezeitung darauf hinweisen, wolle Fürst aber nicht.

Trockenes Wetter

Techniker sahen sich die Anlage bereits an. Die Abteilung Anlagen-, Umwelt- und Wasserrecht des Landes OÖ erklärt, dass die Geruchsbelästigungen mit der besonders trockenen Wettersituation zusammenhängen würden, die heuer vorherrsche. Die Geruchsbelästigung komme durch das Aufrühren der Gärrückstände, Gülle genannt, zustande. "Bei diesen trockenen Wetter- bzw. Bodenverhältnissen kann die Gülle nicht ausgebracht werden", so Jürgen Frank vom Land OÖ. "Falls ähnliche Wetterlagen regelmäßig auftreten, werden zusätzliche Maßnahmen bei der Anlage nötig sein", fügt Frank hinzu. Außerdem verfüge die Schweinbacher Anlage, die im Jahr 2011 eröffnet wurde, über ein offenes Endlager. Frank: "Das würde heute nicht mehr genehmigt werden."

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