Marode Mirellenbachbrücke als Zündstoff im Gemeinderat

Mirellenbachbrücke

GALLNEUKIRCHEN (fog). 319.000 Euro sollen heuer in Gallneukirchen in die Straßenerhaltung fließen. Andreas Kaindlstorfer, Fraktionsobmann der Grünen, ist das zu viel. Er schlug in der Budget-Gemeinderatssitzung vor, die Ausgaben auf 50.000 Euro zu kürzen. Kaindlstorfer: "Es genügt, wenn wir die Löcher der Straßen stopfen." Dadurch hätte das Budget für das Jahr 2013 entlastet werden können, fügt der Grünpolitiker hinzu.

Die Grünen stehen allerdings mit dieser Forderung allein da. Bürgermeisterin Gisela Gabauer (VP) kann auf ein ausgeglichenes Budget verweisen (wir berichteten) und begründet die Straßensanierung auch im Hinblick auf die Landessonderausstellung 2015 im Haus Bethanien. "Vor allem das Gallneukirchner Zentrum inklusive Marktplatz, Pfarrhof und Rathaus müsste barrierefrei sein", so Gabauer.
Umstritten ist vor allem die geplante Sanierung der Mirellenbachbrücke, bei der das Land einen großen Teil finanziert. Laut dem Grünen-Obmann wäre es besser "Geld zu sparen und die Brücke zu sperren. Die Provokation ist mir bewusst." Gabauer: "Die Gemeinde ist dazu verpflichtet die Mirellenbachbrücke zu sanieren, allein schon aufgrund der Verkehrssicherheit." Der Fraktionsobmann versteht vor allem nicht, weshalb die Brücke künftig zweispurig befahrbar sein soll: "Die Anrainer in der Gusenstraße sind jetzt auch schon belastet genug." Denn die Gusenstraße werde als "Schleichweg" benützt. Kaindlstorfer fehlt ein Konzept für das Verkehrsproblem in der Gusenstadt.

Autor:

Gernot Fohler aus Urfahr-Umgebung

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